„Es war doch nur ein ganz kleines Hakenkreuz“ – Stellungnahme des Kafe Marat zu den Ereignissen am 5. Oktober

Am 5. Oktober fand im „Kafe Marat“, einem selbstverwalteten Zentrum in den Räumen des ehemaligen Tröpferlbades in München, ein Konzert statt. Im vergangenen Sommer sind 3 Genossinnen und Genossen bei der Räumung eines besetzten Hauses in München-Laim verhaftet worden und sie sitzen seitdem mit schweren Vorwürfen in Untersuchungshaft. Das Konzert wurde veranstaltet um Geld für Prozesskosten für die drei aufzutreiben. Im Laufe des Abends kam es zu Auseinandersetzungen zwischen einem Teil des Publikums auf der einen Seite, und anderen Gästen und Leuten vom Marat auf der anderen Seite. Wir, die verschiedenen im Marat aktiven Gruppen, wollen mit diesem Text unsere Sicht der Dinge darlegen, auch um Gerüchten vorzubeugen.
Schon relativ früh am Abend waren einige Gäste sehr betrunken, viele hatten sich über das Fremdalkverbot1 hinweggesetzt. Einige Besucher fielen uns von Anfang an als sehr agressiv auf.
Ein Gast trug einen Button mit der Aufschrift „U – ein Hakenkreuz statt dem S – A“. Die von uns, die zu diesem Zeitpunkt an der Tür waren beurteilten das als klare Verharmlosung des NS – Regimes. Sie forderten den Gast auf, diesen Button zu entfernen und den Abend über nicht wieder anzustecken, er willigte auch in beide Forderungen ein. Dabei wurde ihm der Sachverhalt erklärt, der Gast wurde dabei nicht, wie später behauptet, als „Nazi“ beschimpft. Etwa eine Stunde später fiel der gleiche Gast wieder auf, weil er sich den Button wieder angesteckt hatte. Er wurde nochmal darauf angesprochen, Leute von uns entfernten dann den Button. Diejenigen von uns, die mit diesem Gast sprachen, bemühten sich nicht zu aggresiv aufzutreten. Der besagte Gast bezeichnete seine Gegenüber als „Scheiss Antifa“, verkündete er „habe die Antifa schon immer gehasst!“ und fing an, Leute vom Kafe zu schubsen. Als Reaktion auf dieses Verhalten wurde dann von Kafe Leuten ein Hausverbot ausgesprochen. Im Nachhinein glauben wir, dass wir uns mit einem nachlässigerem Vorgehen bestimmte Trotzreaktionen erspart hätten. Inhaltlich stehen wir nach wir vor hinter der Kritik an dem Button.
Die Eskalation danach steht aber in unseren Augen in keinem Verhältnis zum Anlass: Kurze Zeit später kam der Gast, dem wir das Hausverbot erteilt hatten in Begleitung etwa eines Dutzends anderer Besucher wieder. Diese Gruppe viel uns als sehr betrunken und sehr aggressiv auf. Sie versuchten mit Gewalt, am Einlass vorbei ins Kafe zu stürmen und dabei den Gast mit dem Hausverbot mitzunehmen. Leute aus den Kafegruppen stellten sich dem entgegen, es kam zu Rangeleien und einzelne Gäste aus der genannten Gruppe schlugen nach Leuten vom Kafe. In dieser Situation war der Eingangsbereich zeitweilig komplett blockiert. Einige Besucher behaupteten, dass wir einer kompletten Gruppe Hausverbot erteilt hätten, das stimmt nicht. Die Situation entspannte sich nach etwa einer halben Stunde vorläufig. Etwas später versuchten erneut einige Besucher, das Kafe zu stürmen. Dabei wurden wieder andere Gäste und Leute vom Kafe angegriffen. Von den aggresiven Besuchern kamen homophobe und sexistische Beleidigungen wie „Antifa – Schwanzlutscher“, „Schwuchtel“ oder „Antifa-Schlampe“. Sie bezeichneten Antifas als Rassisten und skandierten „SS – SA – Antifa!“, einer aus dieser Gruppe bezeichnete sich selbst als „Adolf Hitler“ und drohte einem von uns an, ihn
aufzuschlitzen. Im Laufe der Auseinandersetzung wurden von der Terasse neben dem Eingang Flaschen in den Innenhof geworfen. Besucher aus dieser Gruppe riefen die Bullen, verlangten von diesen dass sie den gezahlten Einlass von uns zurückholen und forderten sie auf, das Kafe zu stürmen. Die Situation beruhigte sich, als die aggresiven Gäste ihre Versuche ins Kafe zu kommen aufgaben.

Das wir Angriffe auf uns und unsere Gäste nicht dulden versteht sich von selbst. Darüberhinaus halten wir es für widerlich Antifas mit Nazischlächtern gleichzusetzen, das wird auch nicht dadurch besser dass sich Leute aus der gleichen Gruppe absurderweise selbst als Nazis bezeichnen. Wir halten Alkohol für keine Entschuldigung, nicht für Angriffe auf uns, nicht für homophobe oder sexistische Beleidigungen und nicht dafür Antifas mit Nazis gleichzusetzen . Mit Bullen reden ist immer problematisch, zu versuchen sie gegen ein linkes Zentrum in Stellung zu bringen um so mehr. Darüber hinaus halten wir es für sehr peinlich.

Wir möchten nochmal klarstellen, dass der Grund für den ersten Rauswurf nicht der Button war, sondern das Verhalten dieses Gastes in der Auseinandersetzung darum. Vor allem aber steht das Verhalten eines aggresiven Teils des Publikums in keinem Verhältnis zu irgendeinem, durch uns gegebenen, Anlass. Wir halten das beschriebene Verhalten von Teilen des Publikums für absolut unsolidarisch, vor allem gegenüber den inhaftierten Hausbesetzern – wer Solikonzerte stört, macht es schwieriger welche zu veranstalten. Das Konzert konnte trotzdem stattfinden, und es wurde einiges Geld für die Antirepressionsarbeit eingenommen. Dafür möchten wir uns bei den Besucherinnen und Besuchern bedanken, und dafür dass sich viele in der ganzen Auseinandersetzung cool verhalten haben.

Das Kafe Marat ist unser Versuch, in München ein autonomes Zentrum zu unterhalten, in dem wir unsere Vorstellungen von Zusammenleben ein Stück weit in die Tat umsetzen. Als selbstorganisierter Freiraum soll es prinzipiell für alle offen sein. Aber um das Marat zu einem Ort zu machen, an dem siche alle wohl fühlen können, können wir bestimmte Ideologien und Verhaltensweisen nicht tolerieren. Dazu gehören Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus …
Für Leute die das nicht checken wollen, für Leute die komplett gegen jede Form linker Politik sind ist das Marat der falsche Ort.

Kafe Marat

  1. im Marat wird kein mitgebrachter Alkohol geduldet, die Kafes bestreiten ihre Ausgaben praktisch nur aus dem Getränkeverkauf [zurück]

33 Antworten auf “„Es war doch nur ein ganz kleines Hakenkreuz“ – Stellungnahme des Kafe Marat zu den Ereignissen am 5. Oktober”


  1. 1 Zigo 29. Oktober 2007 um 4:03 Uhr

    Also mich nervt diese selbsternannte („Antifa“)polizei im Marat auch, die obercool rumtut und mit keinem redet und dann auftritt, als ob sie ne Türsteherkarriere verpasst hat, viele sind echt ok, aber es gibt da so´n paar Checker Typen (und Typinnen) die echt total nervig sind und jegliche Partystimmung kaputtmachen, allein mit ihrem Auftreten

  2. 2 stresser 29. Oktober 2007 um 13:11 Uhr

    erstens die leute die im knast sitzen sind keine genossen sondern punx.
    zweitens sind das freunde von den typen den ihr hausverbot erteilt habt
    drittens. dürfen bei euch durchgestrichene hakenkreuze gezeigt werden?
    würde ich ok finden genauso wie wenn man das heutige amerika (usa) mit dem dritten reich vergleicht da die politik und das vorgehen dieser diktatur mehr als pervers is

    man sollte miteinander kämpfen und nicht so wie in marat streit umit aller gewalt suchen

    seid nicht so verbohrt
    anarchi

  3. 3 istdaswichtig? 29. Oktober 2007 um 21:01 Uhr

    Zu den Provokationsmitteln die im Punk genutzt werden gehörte schon immer das Spiel / die Übertreibung mit NS-Symbolen. Das damit oft eine Verharmlosung des NS einhergeht ist wohl unumgänglich, jedoch nicht gewollt. Würde ein „CSSU“-Button oder ein Achmaninedschad Button mit Hitlerbart denn zu den selben Konsequenzen führen wie dieser Anti US-Button? Ich denke nein…Man kann von dem Button halten was man will, [er ist meiner Meinung nach scheisse] wem solche Provokationen aber zu hart sind der ist wohl zu weich für Punkrock. Denn Punkrock darf (fast) alles. Bei euch darf man das wohl nicht. Deshalb ist das Marat wohl als Punklocation ungeeignet. So ist das nunmal…

  4. 4 ne, so nich'! 29. Oktober 2007 um 23:12 Uhr

    Die Leute vom Marat haben schon recht. Ich finde die ganze Argumentation von wegen „Punkrock darf alles“ total bescheuert. Das führt doch in die totale Beliebigkeit. Weil andersrum ist dann alles Punkrock, inklusive George W. Bush. Und so beliebig ist es dann wohl doch nicht, oder? Und „Punkrock ist hart, ihr seid zu weich“ ist doch wohl einfach blöde Machokacke. und wenn der punk schon immer mit ns-symbolen provoziert haben soll: dann war punkrock einfach schon immer bescheuert (was ich gar nicht so sehe). denkt doch mal nach, ob es ein Unterschied ist, in England mit Hakenkreuz auf die Bühne zu gehen (historisch, aber trotzdem bescheuert) oder in Deutschland, dem Land der Täter.

    zum stresser: du hast dir wohl gar nicht die mühe gemacht, dir die stellungnahme mal durchzulesen, oder? Da steht eine ganz klare Begründung, warum die Leute das Hakenkreuz nicht wollten.

    Ein Gast trug einen Button mit der Aufschrift “U – ein Hakenkreuz statt dem S – A”. Die von uns, die zu diesem Zeitpunkt an der Tür waren beurteilten das als klare Verharmlosung des NS – Regimes.

    Auf durchgestrichene Hakenkreuze kann dieses Argument ja wohl kaum zu treffen…aber das checkst du wohl nicht, weil du selber auch so bodenlose ns-vergleiche machst. wenn ihr so weiter argumentiert, dann ist bald nicht nur alles punkrock, sondern auch alles shoa/holocaust. Sich ein bisschen die Mühe zu machen, Sachen auseinanderzudividieren, die Unterschiede festzustellen ist wohl zu viel verlangt, oder? und zu dem tollen argument, die leute wären freunde der „punx“ im knast: tolle freunde, die eine soliparty zerstören wollen.

    Die Leute im Marat geben sich Mühe, einen politischen Ort weit jenseits des Mainstreams offen zu halten. Dass ist für alle von uns gut. Wer das nicht checkt und einfach nur die Sau rauslassen will, oder sich sogar in klarer Weise gegen die guten Grundsätze des Marat stellt, kann ja ins Backstage oder wasweissich gehen.

  5. 5 mensch 30. Oktober 2007 um 17:13 Uhr

    das gesagt wurde er solle es abnehmen, ist vertretbar.
    das er erneut aufgefordert wurde, auch vertretbar.
    als er seine leute holte und die anfingen mit „ss sa antifa“ und dann rausgebasht wurden, genauso vertretbar.

    doch glaube ich herrscht bei einigen leuten so ein anti-punkgehabe vor (ausgenommen natürlich polit-punks), so dass es bei fast jedem konzert ohne total radikalpolitische bands, die dann natürlich auch unpolitische leute anziehn, absichtlich versucht wird, stress zumachen. das gabs schon öfters und man hätte es klar verhindern können, wenn nich vollkommen überzogene aktionen gekommen wären. so auch hier wieder, der kleine hatte null ahnung was für eine bedeutung sein button hat, den hat er sich wahrscheinlich bei nix-gut bestellt um kuhl zu sein, dann kann mans ihm erklären und nicht gleich ein „wir schmeissen dich raus“ an den tag legen.

  6. 6 Jean Darm 30. Oktober 2007 um 17:42 Uhr

    @Mensch: was bist du denn für einer? erst erwähnst du, daß es ok ist, wenn man ihm sagt, daß er den Button abnehmen soll;
    dann erwähnst du, daß das erneute Auffordern auch ok ist;
    dann erwähnst du, daß unter dem Umständen, wie er und seine Leute „rausgebasht“ wurden ebenso ok ist

    aber dann kommt ein „vollkommen überzogene Aktionen“, nur: wieso?
    lies dir doch den Text oben nochmal durch…

    was war daran denn überzogen? ich kann’s dir sagen: das Verhalten von dem „Kleinen“ und sonst nichts.

  7. 7 Adam Huemer 01. November 2007 um 1:36 Uhr

    Ich hab selbst den 14 jährigen Punker in einer Diskussion auf abgefuckt-liebt-mich.de verteidigt weil ich es für Unsinn halte jemanden in dem Alter mit der autoritären Schiene zu kommen, aber oben wird ausdrücklich gesagt:

    „Wir möchten nochmal klarstellen, dass der Grund für den ersten Rauswurf nicht der Button war, sondern das Verhalten dieses Gastes in der Auseinandersetzung darum.“

    Tja und wenn er mit 14 Jahren so besoffen ist das er dann mit seiner Kinderpunkergruppe einen halben Aufstand anzettelt dann kann ich den Standpunkt des Marat schon um einiges besser verstehen. Wie würden denn Verteidiger argumentieren wenn es sich nicht um Jugendliche im Punk sondern im Hooligan Outfit gehandelt hätte?

    Außerdem ist ein „U Hakenkreuz A“ Button gesellschaftlich gesehen ganz und gar nicht provokativ. Seit dem 11. September herrscht in diesem Land ein rassistischer Anti-Amerikanismus das einem das kotzen kommt, Antisemitismus hat Hochkonjunktur (oft als Antizionismus nett umschrieben) und die USA bzw. den Kapitalismus (der in Deutschland nicht weniger Fakt als in den USA) mit Nationalsozialismus gleichzusetzen ist einfach nur lächerlich. (Für alle Anti-Ami Fans zum Nachdenken: Wo gibts denn mehr schwarze Bürgermeister? In D oder in den USA?), in ganz normalen Asselkneipen oder linksdeutschen Räucherstäbchenteestuben wäre der Button sicherlich bei so manchem Gast auf Zustimmung gestohsen.

    Und zum Ding „Punkrock so hart, ihr zu weich“: wenn all die Doofiepunker oder Glatzen die sich so gerne hart aufführen wirklich so „hart“ sind dann sollen sie doch mal statt ins Marat mal in das nebenstehende Schwörerjugendzentrum gehen und sich dort genauso aufführen wie im Marat. Mal schauen wie langs dauert bis es kracht. Na? nicht mutig genug?

    Und wenn ihr gerne wirklich provozieren wollt im Jahr 2007, dann spuckt doch nem Oktoberfestbesucher ins Bier oder noch besser, zieht euch ne Kippa oder generell als jüdisch definierte Kleidung an, am Besten noch mit irgend nem gutkenntlichen Pro-Israel Button /T-Shirt (Davidstern kommt immer gut) und marschiert damit durch Kreuzburg, Duisburg-Marxloh oder auch nur am nächstgelegen Bahnhof vorbei wo sich der Abschaum eures Dorfes trifft. Interesse an euch, u.U. gar von der Presse, ist garantiert!

  8. 8 Ich 02. November 2007 um 0:00 Uhr

    Also, ich will nicht viele Worte verlieren, denn ich glaube viel gibs zur Sache nicht mehr zu sagen…
    Wie es dazu kam und wieso es so ausgeartet ist, ist ja mittlerweile bekannt und geklärt…
    Es geht mir hier nur nochmal um die Sache mit dem Hakenkreuz und der „Verharmlosung des NS-Regimes“…
    Ich persönlich seh es nicht als Verharmlosung des Regimes, wenn man sich die Geschichte der USA anschaut und worauf die gesamte Nation basiert, ihre Wurzeln und was es den Siedlern damals ermöglicht hat, Nordamerika zu besiedeln…
    Ich mein hier den Holokaust der Indianer und die systematische Ausrottung ihrer Kultur (genaue Anzahl der Ermordeten weiß ich grad leider nicht, aber es waren WESENTLICH mehr als im Dritten Reich, und die Methoden war um vieles brutaler und krasser)
    Wenn man bedenkt das die USA auf dieser Geschichte basiert, dass Sie erst durch die Fastausrottung einer ganzen Kultur überhaupt zu dem geworden is, was Sie ist, find ich den Vergleich gar nich mal so unangebracht…
    Und wenn man die heutigen Kriegsmethoden, die zahlreichen Putsche von Diktatoren in strategisch und materiell für die USA sehr nützlichen Ländern (dass diese Diktaturen dann noch mehr Tote forderten muss ich ja wohl nicht erwähnen), Guantanamo, Abu Ghraib, die Folterskandale, die Verschleppungen von „arabisch“ aussehenden, dem Islam nahestehenden Menschen, und die Tatsache dass es in den USA,dem großen demokratischen Staate, in gut 35 Staaten die Todesstrafe noch gibt, wo in manchen Staaten sogar minderjährige und geistig nicht zurechnungsfähige Menschen hingerichtet werden, wenn man sich das Alles mal vor Auge führt (die Liste könnte im Prinzip endlos weitergehen) ist dieser Vergleich nicht so abwegig…vielleicht nicht mehr wirklich aktuell, aber naja…
    Und nein, ich halte absolut nichts vom stumpfen Anti-Amerikanismus, falls das jetzt grad jemand denkt…
    Naja, war meine Meinung, haut rein, lasst euch nicht unterkriegen, und zu dem Thema Punk blabla sag ich mal nichts, das is nun wirklich Kinderkacke…

  9. 9 knoti 07. November 2007 um 15:53 Uhr

    @ mensch.. von wegen ,,der kleine hatte keine ahnung was der buuton bedeutet und hat ihn sich bei nix gut bestellt.“
    der ,,kleine“ hat diesen button der aussage mehrerer nach bei einem antifa stand gekauft, wenn auch nich im marat…
    aber er war sich sehr wohl über die bedeutung dieses buttons bewusst, und trug ihn eben so bewusst

  10. 10 Autsch! 13. November 2007 um 17:38 Uhr

    @ich: Genau!
    Aber die Rosenheimer Kiddiepunks hat’s noch schlimmer erwischt als die Indianer.

  11. 11 Volker 18. November 2007 um 15:41 Uhr

    Ich wünsche mir ein unpolitisches Kafe Marat.
    Keinen autonomen, sondern einen antiautoritären Freiraum. Frei von Gewalt jeglicher Art. Denn soviel die Antifa gegen irgendwas sein mag, die Gewalt lehnt sie nicht ab, ich aber schon!
    Das Kafe Marat soll Freiraum sein und kein Zentrum Antifaschistischer Ideologie.
    Eine antfaschistische Grundeinstellung ist ganz in meinem Sinne, aber antifaschistische Politik an der Tagesordnung ist im Kafe Marat am falschen Platz.

  12. 12 Po Liti 18. November 2007 um 17:37 Uhr

    oh ja…mit mit Musik von Onkelz, Endstufe usw usw.
    Querfront-Nazis waren auch schon mal intelligenter mit ihren subtilen Unterwarnderungsversuchen

  13. 13 Volker 18. November 2007 um 23:31 Uhr

    oje Po Liti

  14. 14 Volker 19. November 2007 um 0:50 Uhr

    Wir sind alles potentielle Faschisten?

  15. 15 bikepunk 089 19. November 2007 um 15:46 Uhr

    @autsch
    hehe…

    @volker
    hast du die Stellungsnahme überhaupt gelesen?

    Als selbstorganisierter Freiraum soll es prinzipiell für alle offen sein. Aber um das Marat zu einem Ort zu machen, an dem siche alle wohl fühlen können, können wir bestimmte Ideologien und Verhaltensweisen nicht tolerieren. Dazu gehören Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus …

    Das ist das, was die Marat-Crew will, deshalb machen die sich die Arbeit.
    Und du wünscht dir ein unpolitisches Marat … wozu? Du willst billiges Bier, aber die, die es dir geben, die Bands organisieren und hinterher den Dreck wegmachen, die dürfen sich keine Gedanken machen wozu sie sich den unbezahlten Stress geben – das wäre ja Politk, pfui Spinne!

  16. 16 DU....MÖRDER! 19. November 2007 um 15:55 Uhr

    Check this out Hippiebulle Volker: http://www.vegane-katzen.de/

  17. 17 Volker 19. November 2007 um 21:51 Uhr

    Oje, ich bereue es jetzt schon das ich hier was reingeschrieben habe. Das ist ja ein hoffnungsloses Unterfangen.

  18. 18 Stalin 20. November 2007 um 10:54 Uhr

    Ja… verüb deine Hassverbrechen wo anders, Drogenfahnder!

  19. 19 Georg Gulag 21. November 2007 um 19:04 Uhr

    kann denn wenigstens einmal jemand an die Kinder denken?

  20. 20 Tagesordnung 22. November 2007 um 21:00 Uhr

    Kann den Tread hier niemand mal dichtmachen ?!

  21. 21 ich 27. November 2007 um 22:01 Uhr

    Also Onkelz und Endstufe sind doch ziemlich luschig, wenn dann schon Landser und Sturm 18. 8-)

  22. 22 Du 28. November 2007 um 20:22 Uhr

    Toller Kommentar, vollkommen sinnentleert, ugabuga !

  23. 23 Brabbel 28. November 2007 um 20:42 Uhr

    Aber dennoch ist es höchstens der neuntdümmste der 23 Kommentare. Meld dich an der Theke, du bekommst 50% Prozent Preisnachlass auf eine Bionade.

  24. 24 Du 06. Dezember 2007 um 18:52 Uhr

    Wer ich ?

  25. 25 Kommissar Hunter 06. Dezember 2007 um 23:39 Uhr

    Um die ganze Diskussion jetzt mal abzuschließen, damit man sich vielleicht wieder wichtigeren Dingen zuwenden kann, hier eine Terminveröffentlichung:

    Am Samstag, den 8.Dezember findet eine Knastkundgebung unter dem Motto „Freiheit für Steffi, Sven und Lukas“ vor dem Knast in Stadelheim statt (11 h, U1 Mangfallplatz).

    Mehr dazu könnt ihr auf Indy lesen:

    http://de.indymedia.org/2007/12/201532.shtml

  26. 26 Meier Liselotte 07. Dezember 2007 um 17:39 Uhr

    Seit mittlerweile einem halben Jahr sitzen Steffi, Sven und Lukas im Knast. Ihnen wird vorgeworfen kurz nach dem G8-Gipfel eine Haus im Münchner Westend besetzt und dieses militant verteidigt zu haben. Seitdem gab es eine Solidemo mit knapp 200 Leuten, ein Solikonzert, diverse gesprühte Parolen und verklebte Plakate. Am Samstag, den 8.Dezember findet um 11 h eine Kundgebung vor dem Knast in Stadelheim statt (U1 Mangfallplatz)

    Freiheit für Steffi, Sven und Lukas!

  27. 27 A P 23. Dezember 2007 um 1:59 Uhr

    So so – erst moderieren. Seid wahrscheinlich zu feige das öffentlich zu machen.
    A P

  28. 28 üksgül 29. Dezember 2007 um 22:30 Uhr

    ganz ehrlich halte ich euch allesamt für bürgerliche pimmel, alle zusammen mit eurer „antifa“.

  29. 29 lügskü 31. Dezember 2007 um 1:10 Uhr

    Soso, irgendwer mir völlig unbekanntes findet „wir“ (?) seinen Pimmel, zusammen mit unserer Antifa. Irgendwer anders findet bestimmt Salzhering mit Erdbeermarmelade lecker. So what? Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eine – aber kaum wer bringt Argumente. Aber schön, dass du „ganz ehrlich“ bist.

  30. 30 üksgül 02. Januar 2008 um 17:42 Uhr

    Betonung liegt auf „bürgerliche“. Aber schön dass wir uns „so gut“ verstehen.

  31. 31 Wichtig 05. Januar 2008 um 22:58 Uhr

    Die Kommentarfunktion sollte in keinem Fall deaktiviert werden.
    Die üksgüls und Volkers dieser Stadt brauchen eine Bühne. Fände eine „Best-Of-Lesung“ mal angebracht.

  32. 32 oi oi oi 13. März 2008 um 23:01 Uhr

    Ich fühl mich kaum wo so unfrei und überwacht wie unter den sog. linken

  1. 1 Adam huemer | 2ptech Pingback am 26. Februar 2012 um 17:15 Uhr
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