Archiv für Mai 2009

Update! konzert und infoveranstaltung ins sunny red verlegt

Update!
Konzert und Infoveranstaltung finden im Sunny red statt!

hi wir müssen das konzert von Sniffing Glue, Molotov Rocktailz, Dead End Guys sowie die infoveranstaltung in den neokeller das sunny red verlegen das baureferat hatt uns heute den laden aufgrund von brandschutz- sowie statischen mängeln geschlossen. es wird wohl erst in frühestens zwei monaten wieder geöffnet werden wenn die sofortmaßnahmen von unserem vermieter abgeschlossen sind

Sunny red, im Feierwerk, Hansastr. 41

Learn to swim waren so nett uns aufzunehmen, zusätzlich zu „unseren“ Bands spielen heute im sunny noch:
* HOLY HYDRA ([Saarland],GER)
* COLTAN LEECH (Landshut, GER)
* KAISHAKUNIN (Karlsruhe, GER)

Vortrag und Filmbeiträge zu den Lagerschluss-Tagen 09

Wir schließen alle Lager!

Mittwoch, 27. 05. 2009 ab 20.30 Uhr, Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 104

In Bayern werden Flüchtlinge per Gesetz gezwungen, in Lagern zu leben. Die zwangsweise Unterbringung oll nach der bayerischen Durchführungsordnung Asyl die „Bereitschaft zur Rückkehr“ fördern. Lagerunterbringung bedeutet Entrechtung, Ausgrenzung und Isolation. Es gibt keine Privatsphäre, bis zu acht Personen müssen sich ein Zimmer teilen. Viele Flüchtlinge werden an unwirtliche Orte in der tiefsten bayerischen Provinz erbannt.

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Ein paar Worte zum Umgang mit der Nachbarschaft

Liebe Gäste des Kafe Marat, ein paar Worte dazu wie wir uns das Verhältnis zu unseren Nachbarinnen und Nachbarn vorstellen. Wir wollen dem teuren, kommerziellen und konsumorientierten münchner Mainstream etwas entgegensetzen, deshalb machen wir das Marat. Dazu gehört für uns ein solidarisches Für- und Miteinander, auch mit unseren Nachbarinnen und Nachbarn. Daß diese durch Lärm oder andere Aktionen auf der Straße krass genervt werden geht deshalb nicht. Im Laufe des Sommers haben wir unseren Schallschutz deshalb massiv verstärkt, der Konzertlärm ist damit kein Problem mehr. Jetzt wollen wir euch bitten, ausserhalb des Marat entsprechend rücksichtsvoll zu sein.
Dass wir uns nicht missverstehen – gerade die Schickie- und Bullenmetropole München kann gerne mehr aufgemischt werden, aber das ist was anderes als die Leute zu nerven die zufällig gegenüber dem einzigen Freiraum der Stadt wohnen.
Das Viertel um das Marat herum ist (noch) kein Schickie-Mickie Viertel. Hier haben wir immer wieder Unterstützung erfahren, zuletzt am 13.6 als viele Anwohnerinnen und Anwohner bei den Aktionen gegen die Nazis dabei waren. Wir wollen ein gutes Verhältnis zu den Leute im Viertel, deshalb haben wir zwei einfache Bitten: Vermeidet Lärm auf der Strasse, und lasst die Autos in Ruhe.

roots bar konzert am 13.06.

/servus,

ein klasse konzert mit SENZA FRONTIERE liegt hinter uns…..danke an alle die da waren

am 13. 6. kommen TENNENTZ COLOMBO zu uns, einige von euch kennen sie vielleicht noch vom letzten jahr

vorband ist noch unklar wird aber noch bekanntgegeben

Die nächsten Queerkafe Veranstaltungen.

Die nächsten drei Veranstaltungen des Queerkafes liegen zeitlich recht nahe bei einander.

Am Donnerstag, den 28.5 erwartet euch ein normales Queerkafe, wie immer mit netten Menschen, günstigen Getränken und lecker veganem Essen. Dazu Musik aus der Konserve.

Am Sonntag, den 31.5 erwartet euch die Queerkafe Party „feed your local Queermonster#2“, wie gewohnt mit mehreren wechselnden Dj*anes und Dj*s. Glücklicherweise ist der folgende Montag für viele frei. Es handelt sich um eine Soli-party fürs Ladyfest. Wir freuen uns auf zahlreiche Tanzwütige.

Am Freitag, den 19.6 zeigen wir euch dann endlich den Film „Working on it“, erfreulicherweise wird, eine der beiden Filmemacherinnen, Karin Michalski auch anwesend sein. Nach dem Film wird sich sicher noch Zeit finden, Fragen an sie zu stellen oder mit ihr und anderen Gästen zu diskuttieren.

Informationen zum Film, „Working on it“:

ein Film von Karin Michalski und Sabina Baumann
conversations * performances * queer electronics
D/Schweiz 2008, 50 min.

„Working on it“ ist ein Film über Geschlecht und sexuelle Identität.
Der Film will mithilfe von Interviews und Inszenierungen in den Diskurs über Geschlecht und Identität eingreifen. Er thematisiert, wie diese am Arbeitsplatz, im Kino/Fernsehen oder in den Beziehungen zu Hause konstruiert werden. Wie kann diesen Zuschreibungen begegnet werden?

Die 15 Darsteller_innen zeigen Bilder, performen, spielen Queer Electronics und sprechen über queere Strategien im Feld sexueller Politiken.

Die Filmemacherinnen Karin Michalski und Sabina Baumann führten mit allen Darsteller_innen Gespräche über ihre Beobachtungen im Alltag und deren teils aufwändige Bearbeitung. Befragt wurden die Darsteller_innen als Spezialistinnen für solche Umarbeitung in alltäglichem Handeln, aber auch mittels Aktionen und kulturellen Produkten. Sie sprechen darüber, was es heißt und wie es möglich ist, in öffentliche Bilder von Sexualität und Weiß-Sein einzugreifen, eine neue Sprache für mehr als zwei Geschlechter zu erfinden, am Arbeitsplatz Abwert-ungen sexueller Identität zu wenden, T-Shirts zu produzieren, zu performen.
Ein Jahr später treffen sich alle Beteiligten in einem ehemaligen Supermarkt in Berlin, der von den Beteiligten mit thematischen Settings ausgestattet und als Treffpunkt eingerichtet wird. Sie sehen gemeinsam Ausschnitte der Interviews an und diskutieren. Die Interviews werden zum Anlass für weitere Performances und Songs.

Der Film verzichtet darauf, Erzählungen über Sexualität und Geschlecht im Sinne einer klassischen Dokumentation als ›authentisch‹ zu zeigen. Stattdessen sucht er experimentelle filmische Mittel, die das ‘Sprechen über sich selbst’ als eine brauchbare Fiktion und als eine notwendige ›Arbeit‹ ausstellen.

Wir freue uns auf euch. Queerkafe.

29.5. „Wir bleiben alle“-Infoabend + Konzert: Sniffing Glue usw.

Auch dieses Jahr finden in Berlin wieder die „Wir bleiben Alle! Action Weeks“ statt. Im Rahmen der Infotour gibt’s am 29. Mai einen Info-Abend im Kafe Marat (mehr Info). Danach erwartet euch eine fette Punkshow:

SNIFFING GLUE
(early 80s HC/Punk, NRW)
completely insane hardcore-punk in the best ’80s reagan-era style. Members of Italian Stallion, Krautbomber …

THE DEAD END GUYS
(Horrorpunk, BaWü)
Rotten and destructive Punkrock is combined with strange and terrifying horror – melodies, forming songs of abysmal dispair and fear. An influence by classic Horror Punk bands, such as MISFITS, BLITZKID or BALZAC cant be denied.

THE MOLOTOV ROCKTAILZ
(Hardcore-Punk, Erlangen)
„Wir haben v.a. innerhalb der HC/Punk Kultur keinen Bock auf irgendeinen diskriminierenden Scheiß, Mackergehabe, Gewalt, inhaltsleere Rituale, „unpolitisch“ usw..“

29.Mai, Kafe Marat
Thalkirchnerstr.104/II
20 Uhr

22.5.: Surftrashpunk

Crazy Candy Dates
(Exoticsurftrashpunkrocknroll, Nillehammer)
Da sprudelt die Spielfreude förmlich aus den Boxen und lädt ein zum Ritt auf dem Bügelbrett. Schnell wird klar, daß die Jungs den richtigen Helden huldigen, als da wären Joan Jett, Erik Ode und mit „A Riff for Biff“ auch noch Biff Byford von SAXON. Obwohl die Band nun doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, merkt man es ihnen ganz einfach an, daß hier immer noch mit verdammt viel Spaß und Elan an die ganze Sache herangegangen wird und nicht der kommerzielle Erfolg im Vordergrund steht. Wohldosiert chaotisch und extrem charmant.

sind auf Tour mit:

Of Mountains And Seas
(Melodischer Punkrock, Nürnberg)
Ex-members of grässl äsches, en bimbi and ranzon. Eingängiger Punkrock mit Kanten.

Klingt doch nach Spaß. Dazu natürlich wie immer lecker Essen und kühle Getränke. Offen ab 20 Uhr.
Freitag den 22. Mai im Kafe Marat
Eintritt 3 Euro

Naziaufmarsch am 23. Mai in München

Am 23. Mai wollen erneut Nazis durch München marschieren. Dagegen regt sich antifaschistischer Protest.

Antifa-Demo: 23.05.09, 11.00 Uhr, Georg-Freundorfer Platz (U4/U5 Schwanthalerhöhe)

Antifa Café am 7. Mai

Zeitzeugenveranstaltung mit Martin Löwenberg

Martin Löwenberg, 1925 in Breslau/Wroclaw geboren, wird 1944 von den Nazis verhaftet und ins Konzentrationslager Flosenburg, später nach Longwy in Frankreich und anschließend in das KZ-Außenlager Leitmeritz deportiert. Am 7. Mai 1945 wird er dort von der Roten Armee befreit. Nach der Befreiung engagiert er sich in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und im Freien deutschen Gewerkschaftsbund. in der Bundesrepublik wird er Opfer der Kommunist_innenverfolgung und wird wegen seiner Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Aktion und später in der verbotenen KPD zu insgesamt 22 Monaten Knast verurteilt, davon 16 Monate in Einzelhaft.
Bis heute ist er antifaschistisch aktiv u.a. als Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten.

Martin wird über seine Geschichte, die Haft im Konzentrationslager, die Befreiung und die Vorstellungen, Hoffnungen und Aktivitäten, die sich mit ihr verbanden erzählen und freut sich über anschließende Fragen und Diskussionen.

Außerdem gibt es letzte Infos zur Antifademo am 8. Mai, Musik, leckeres Essen und Getränke.

Der Vortrag beginnt diesmal pünktlich um 20:30, Essen und Trinken gibt’s ab 20:00.