Antifa Café am 7. Mai

Zeitzeugenveranstaltung mit Martin Löwenberg

Martin Löwenberg, 1925 in Breslau/Wroclaw geboren, wird 1944 von den Nazis verhaftet und ins Konzentrationslager Flosenburg, später nach Longwy in Frankreich und anschließend in das KZ-Außenlager Leitmeritz deportiert. Am 7. Mai 1945 wird er dort von der Roten Armee befreit. Nach der Befreiung engagiert er sich in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und im Freien deutschen Gewerkschaftsbund. in der Bundesrepublik wird er Opfer der Kommunist_innenverfolgung und wird wegen seiner Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Aktion und später in der verbotenen KPD zu insgesamt 22 Monaten Knast verurteilt, davon 16 Monate in Einzelhaft.
Bis heute ist er antifaschistisch aktiv u.a. als Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschisten.

Martin wird über seine Geschichte, die Haft im Konzentrationslager, die Befreiung und die Vorstellungen, Hoffnungen und Aktivitäten, die sich mit ihr verbanden erzählen und freut sich über anschließende Fragen und Diskussionen.

Außerdem gibt es letzte Infos zur Antifademo am 8. Mai, Musik, leckeres Essen und Getränke.

Der Vortrag beginnt diesmal pünktlich um 20:30, Essen und Trinken gibt’s ab 20:00.