Antifa-Café am 7. Januar

Diskussionsveranstaltung zu Perspektiven antifaschistischer und linksradikaler Praxis in München

Das letzte Jahr lief nicht unbedingt schlecht für die radikale Linke in München, vielmehr gab es im Rückblick betrachtet eine Vielzahl von Aktionen, Diskussionen, Mobilisierungen zu verschiedensten gesellschaftlichen und politischen Ereignissen und Entwicklungen. Um nur einiges zu nennen: Eine große und kraftvolle Demonstration gegen die SiKo, eine gemeinsame Mobilisierung gegen den Nato-Gipfel in Strasbourg, Gegenaktionen gegen drei Naziaufmärsche und eine Vielzahl anderer Naziaktivitäten, wie etwa Kundgebungen, Mahnwachen, Infostände etc., die Antifademo zum 8.Mai, zudem noch eine, vor allem anfangs starke, Teilnahme an den aktuellen Student_innenprotesten oder etwa auch die Aktionen gegen fundamentalistische Christ_innen und Abtreibungsgegner_innen.
Wir glauben, dass es mit der radikalen Linken in München aufwärts geht, dass mehr Menschen erreicht werden können, dass Inhalte und Ziele besser vermittelt werden, dass sich mehr Menschen organisieren und eigenständig aktiv werden. Allerdings und da dürfen wir uns nichts vormachen ist die radikale Linke nach wie vor gesellschaftlich marginal. Dies gilt es zu ändern.Wir wollen mit euch die Ereignisse und Entwicklungen, Stärken und Schwächen, Bewegungen und Stillstände, vor allem aber über Perspektiven linksradikaler Poltik in München diskutieren. Dazu wird es ein kurzes Inputreferat geben, in dem wir eine kurze Chronologie geben wollen und einige Thesen vorstellen, um danach mit euch in die Diskussion einzusteigen.Darüber hinaus gibt`s wie immer Antifa-News, kühle Getränke und den offenen Antifa-Stammtisch. In der Küche zaubert das Kulinariat. Beginn ca 21 Uhr. Offen ab 20 Uhr


10 Antworten auf “Antifa-Café am 7. Januar”


  1. 1 puma 03. Januar 2010 um 16:09 Uhr

    warum haben die eigentlich alle adidas schuhe auf dem bild?
    ist das euer sponsor?

  2. 2 Rehbock 05. Januar 2010 um 11:56 Uhr

    Vollidiot! die drei Streifen smybolisieren das dritte Reich und nachdem sie sie an den Füssen haben, heisst das, dass sie das dritte Reich mit den Füssen treten.

  3. 3 puma 05. Januar 2010 um 12:24 Uhr

    GEIL!!!
    aber hättest mich ja nicht gleich vollidiot nennen müssen:-(
    jetzt fahr ich in die stadt und kauf mir auch solche schuhe!!!

  4. 4 Tiger 05. Januar 2010 um 14:01 Uhr

    Ich sehe dass auch kritisch, dass alle anscheinend uniform die gleichen Schuhe tragen. Ich bin der Meinung, dass Individualität eine wesentliches Element linksradikaler Politik ist. Dies sollte sich auch in der Kleidung als meist unmittelbarstem Ausdruck persönlicher Identität widerspegeln. Folglich finde ich es ebenso krass dass die Leute auf dem Flyermotiv nicht nur die gleichen Schuhe sondern auch das gleiche Transparent tragen… Denkt mal darüber nach!

  5. 5 Rehbock 06. Januar 2010 um 10:24 Uhr

    solange sie nicht gleich(zeitig) transpirieren, finde ich das nicht schlecht.

  6. 6 egal 09. Januar 2010 um 1:36 Uhr

    naja, entfernungsbedingt war ich leider nicht bei der veranstaltung, aber ich finds irgendwie wichtiger über inhalte und deren vermittlung zu sprechen, als über sambas und andere schuhe… ;-)
    oft richten sich die aufrufe zu demonstrationen und sonstigen aktionen schon von der sprache her nur an leute, die schon zur szene gehören. so fällt es natürlich schwer mehr zu werden, was ja ne grundvorraussetzung dafür ist aus der marginalität raus zu kommen. wir müssen es schaffen unsere inhalte auch und gerade an menschen zu bringen, die sich noch nicht der szene zugehörig fühlen und die entsprechenden codes und begriffe kennen. ein gutes beispiel ist da die „straßen aus zucker“ aus berlin, in der auch eine grundlegende kritik an staat und kapitalismus geübt wird und die trotzdem leicht verständlich ist und nicht mit fremdwörtern gespickt schon von vorneherein viele ausschließt und das lesen und verstehen sinnlos erschwert. ob bildungspolitik, antimilitarismus, krise,… bei jedem thema ist es möglich und nötig sich anzugucken, wie das auf der einen seite ganz konkret für die menschen interessant ist und auf der anderen seite ein grundlegende gesellschaftskritik vermittelt werden kann.
    das sollte also sowohl in aufrufen bedacht werden (auch was den style betrifft), als auch in speziellen projekten, wie etwa jugendzeitungen für schulen und konzerte oder ähnliches…

  7. 7 Wolfskin 20. Januar 2010 um 17:50 Uhr

    @ Egal: „Sprache“ war dann tatsächlich auch eines der Hauptthemen in der Diskussion.

  8. 8 tim 25. Januar 2010 um 23:40 Uhr

    Das geile ist, das ihr Vögel offenbar nicht schnallen wollt, dass ihr innerhalb der Gesellschaft deshalb marginal seid, weil die große Mehrheit eure absurden Ansichten einfach nicht teilt. Ich halte die meisten radikalen Linken nicht unbedingt für schlaue Menschen. Daher ist für diese Leute natürlich nur schwer zu verstehen, warum sie mit ihrem politischen Wirrwarr bei der breiten Mehrheit nicht ankommen. Lustig ist, dass gerade diese Leute es dann auf „gezielte Volksverdummung“ schieben. Ein Schritt wäre einfach, zu akzeptieren, dass Max Mustermann eure Vorstellung der Welt einfach ablehnt. Auch wenn ihr glaubt, dass es die bessere Welt wäre. Dafür zu kämpfen würde bedeuten, den Willen der Mehrheit zu unterdrücken. Bitte, liebe radikale Linke – geht nach Hause und haltet die Fresse.
    Lieben Gruß:
    ein ganz normaler Bürger

  9. 9 Vogel 26. Januar 2010 um 14:59 Uhr

    Putzig…
    lieben Gruß zurück

  1. 1 Erster Nachtrag zur Münchner Perspektivdisskussion « bikepunk 089 Pingback am 08. Januar 2010 um 18:26 Uhr
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