Archiv für Juli 2010

Konzert am Sa. 14. August

Die Legende aus Rimini kommt zurück ins Marat

reazione_august

Mittwochskafe beim Stattpark Olga

Das letzte Mittwochskafe vor der Sommerpause findet am 21. Juli ab 20:00 Uhr auf dem Schwere-Reiter-Gelände beim Wagenplatz Stattpark Olga (Dachauerstr. 114) statt. Es wird auch nen Vortag zu den §278a-Verfahren gegen österreichische Tierrechtsaktivisten geben und evtl. auch nen Film.

Sommerpause!

Nach einem furiosen Wochenende geht das Freitagskafe in die Sommerpause. Auch das Mittwochskafe, das Antifa-Café, Bike Punx Kitchen, die Rootsbar und der Infoladen, legen eine Pause ein. Das letzte Queerkafe findet am 22.7. statt. Besucht öfters mal diese Seite, um euch auf dem Laufenden zu halten; einzelne Veranstaltungen, wie das Kafe des AK Jugendrepression, wird es auch während der Sommerpause geben!

MUC: Infoladen durchsucht wg. Interim und Radi

Am heutigen Nachmittag durchsuchte die Polizei den münchner Infoladen im Kafe Marat. Die Bullen suchten nach Ausgaben der Zeitschriften Radikal und Interim. Gegen diese Zeitschriften gibt es für konkreten Ausgaben derzeit einen bundesweiten Beschlagnahmebeschluss, wegen enthaltener Bauanleitungen. Mit der gleichen Begründung wurden diese Woche auch Infoläden in Berlin durchsucht.

Die Bullen rückten gegen 17:00 an und verteilten sich sofort über die geöffneten Veranstaltungsräume, den anwesenden wurde zunächst nicht gesagt worum es geht oder gar der Duchsuchungsbeschluss gezeigt. Alle Räume des Kafe Marat wurden oberflächlich in Augenschein genommen und fotografiert, obwohl nur ein Durchsuchungsbeschluss für den Infoladen vorlag. Dort nahmen die Bullen fast jedes Papier in Augenschein, und zogen nach etwas mehr als einer Stunde mit reicher Beute von dannen: je ein einzelnes Exemplar von drei Zeitschriften, sowie ein Ordner mit Veröfentlichungen aus der Geschichte der militanten Linken. Eine Handvoll Böller wurde noch zu Sprengstoff erklärt und ebenfalls beschlagnahmt. Bei den Zeitschriften handelte es sich um die Ausgaben Interim 713 und 714, sowie die Radikal 162. Durchgeführt wurde die Razzia von Münchner Staatsschutzbullen und Bullen von der lokalen Wache.

Jemand aus dem Kafe Marat dazu: „Es ist klar, dass wir uns sowas nicht so einfach bieten lassen. Es ist aber auch klar, dass wir Zeit und Ort unserer Reaktion selber bestimmen. Don‘t shit where you eat.
Wir feiern heute und morgen 13 Jahre Freitagskafe, das lassen wir uns nicht nehmen. Der Sommer ist noch lang genug!
An dieser Stelle auch solidarische Grüsse nach Berlin, wo diese Woche schon einige Infoläden und Buchläden aus demselben Grund gerazzt wurden.“

Razzien in Berlin:
http://de.indymedia.org/2010/07/286065.shtml

http://kafemarat.blogsport.de
http://infoladen089.blogsport.de

Weißwürste

So… die letzte Freitagskafe-Veranstaltung vor der Sommerpause rückt näher. Hier noch ein paar kurze Infos:
Samstags gegen 11 gibt es ein zünftiges veganes Weißwurstfrühstück.
Für den Workshop zum Textildruck mit Stencils sind zwar einige Shirts vorhanden, es kann aber sicher nicht schaden, noch was mitzunehmen.
Wir sehen uns!

„National Socialist Hardcore“ – Strukturen, Akteur_innen, Inhalte

Während Initiativen wie „Good night white pride“ / „Let’s fight white pride“ noch zum Ziel hatten, die Anwesenheit von Neonazis auf Hardcorekonzerten zu thematisieren und zu verhindern, stellt sich das Problem heute auch anders. Mittlerweile gibt es eine eigene Szene mit rechtsextremen Hardcorebands, Labels, Zines und internationaler Vernetzung. Grund genug, sich das ganze genauer anzuschauen. Wer sind die Protagonist_innen? Wie ist die Szene entstanden? Ist die Rede von einer „Unterwanderung der Hardcoreszene“ überhaupt zutreffend? Oder gibt es gar Anknüpfungspunkte, von denen aus Faschist_innen Brücken in ihre Szene schlagen können? Wie kann überhaupt eine Szene entstehen, die das Gerüst von Hardcore mit rassistischen, antisemitischen und rechten Inhalten füllt? Und nicht zuletzt: Was wären mögliche Gegenstrategien?

Neben einer aktuellen Beschreibung des NSHC- Szene, sollen auch Beispiele verschiedener reaktionärer und rechter Tendenzen in der Punk- und Hardcoreszene beleuchtet werden und diese in den Zusammenhang der Entstehung einer explizit rechten Hardcoreszene gestellt werden. Denn ein Verständnis dieser Entwicklung ist nicht ohne Selbstreflexion und gegebenenfalls Selbstkritik der „eigenen Szene“ zu haben.

Das Recherchekollektiv „Balance the books“ hat Anfang 2009 einen Reader zum Thema „National Socialist Hardcore“ herausgegeben. Mittlerweile ist daraus die Plattform „National Socialist Hardcore“ ausschalten! entstanden, deren Ziel es ist, Informationen über diese Szene zu sammeln und die Diskussion um Gegenstrategien anzustoßen.

Informationen unter: ausschalten.wordpress.com

Der Vortrag findet am Samstag, den 17.7. um 16:30 im Rahmen des 13 Jahre Freitagskafe-Festes statt.

Black/Pink Block auf dem CSD München!

Queerkafe

Programm für’s 13 Jahre Freitagskafe“-Fest

Freitag:
Offen ab 19 Uhr. Beginn recht pünktlich gegen 20 Uhr mit Lea-Won. Im Anschluss folgen Lights Out!, Vengeance, Riot Brigade und zu guter letzt 88.Komaflash.
Im Anschluss gibt’s erst Punk vom Plattenteller mit „your favourite worst dj“ und anschließend ein Potpourri aus Pop, Trash und Technopunk mit Hubert Terror und dem Dummkopf. In Raum 2 legen BJ und andere Hiphop von Oldschool bis Newschool auf.

Samstag:

Offen ab 14:30. Gegen 15 Uhr finden ein DJing-Workshop und ein kleiner Kurs zum T-Shirt-Druck mit Stencils statt. Ab 16:30 wird die Kampagne NS-Hardcore ausschalten über Strukturen und Akteur_innen des „National Socialist Hardcore“ und die Modernisierung rechter Erlebniswelten informieren.
Gegen 20 Uhr legen Todeskommando Atomsturm los, gefolgt von Thunder And Blitzkrieg, Boredom, Tackleberry und Amen 81.
Im Anschluss beschallen euch T.O.B.I. und Luminiszenz T. Mayr mit House und Detroit-Techno. In Raum 2 gibt sich Gulasch Schorsch mit Soul und Ska die Ehre.
Außerdem gibt’s natürlich Essen , Distros usw.

16.7./17.7. Kafe Marat

Grillen!

Am Freitag den 9. Juli wird gegrillt. Vegetarisch/vegane Leckereien, entspannte Mucke, kühle Getränke und nette Leute. Schaut vorbei!

14.7 Kumbia Queers und Pachazónica!

Kumbia Queers
Aus Argentinien und Mexiko haben die Kumbia Queers 1000 Prozent Tropipunk für
euch im Gepäck!

Die 2007 in Argentinien von Punk-Rockerinnen gegründete All-Girl-Band
wollte der Rock-Szene eine weniger formelle, strenge und misogyne Note
verleihen als das in Lateinamerika sonst so üblich ist.

Die witzigen Texte gehen offen mit dem Thema Homosexualität um und sind
teilweise recht provokant – vor allem in der Cumbia-Szene, wo der
Machismo sehr tief verwurzelt ist. Die Kumbia Queers covern gerne
verschiedene Pop/Rock- und Punk-Klassiker… allerdings nicht 1:1. Ein
wenig Punk, eine dicke Prise Cumbia, wundervolle queere Poesie, gefüllt
mit Ironie, Liebesklischees und einer Menge Humor… Hörts euch am
besten selbst an!

http://www.myspace.com/laskumbiaqueers

Und den Support macht Pachazónica, ein electronative-electromestizo sound system mit Base in Berlin:

Sehr tanzbare Musik irgendwo zwischen:

Amazonic stepper, Andino breaks, New cumbia roots, Electropical Gypsy, Oriental patxanga und Urban beats.

http://www.myspace.com/pachazonica

MI. 14.07.2010 (19:00)

Ab 19 Uhr: VoKü

Konzertbeginn: 21 Uhr

Ort: Kafe Marat

Thalkirchnerstraße 104 (2. Aufgang)

Eintritt: 5,- Euro