Archiv für April 2011

PE CSU gegen Kafe Marat

In letzter Zeit wurde das ehemalige Tröpferlbad Ziel mehrerer diffamierender Stadtratsanträge der Stadträte Richter von der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA), sowie Podiuk und Schmid von der CSU. Auffallend dabei ist besonders, dass zunächst zwei Anträge des Neonazis Karl Richter gestellt wurden und die Stadträte der CSU, Podiuk und Schmid, mit einigen Wochen bzw. einigen Monaten Abstand verblüffend ähnliche Anträge stellten, die sich bisweilen in den Formulierungen kaum unterscheiden. Durch die Anträge der CSU-Stadträte Podiuk und Schmid werden die Forderungen der BIA durch die Hintertür salonfähig gemacht.
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Mi. 6.4.: Info- und Mobiveranstaltung zur Situation der bulgarischen Arbeiter_innen

Infoveranstaltung zur Situation und den Kämpfen der in München lebenden bulgarischen Arbeiter_innen. Außerdem wird die Kampagne, die diese Kämpfe unterstützt vorgestellt und es gibt noch Informationen zur am Mittwoch geplanten Aktion am Rosenheimer Platz/Wohnungsamt.

Film im Infoladen am 6.4.

Für eine andere Welt

Seit Beginn dieses Jahrhunderts gab es mehr Bürgerunruhen als in den 60er Jahren. In Athen gingen Schüler und Studenten auf die Straße, in Kopenhagen die „Altermondialisten“ und in der chinesischen Stadt Shenzhen die Arbeiter der Ricoh-Werke. Auf den ersten Blick haben diese Bewegungen nichts miteinander gemein. Außer: Sie werden alle von jungen Menschen getragen, die ihrer Unzufriedenheit über die Globalisierung Gehör verschaffen wollen.
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Fr. 8.4.: 5 Jahre Antifa-Café

Das Antifa-Café wird 5 Jahre alt und das wird mit Vortrag und Party gefeiert:

Linksradikale/autonome Geschichte in München

Wir erzählen unsere Geschichte/n selbst. Du verstehst dich als Protagonistin, Akteurin einer radikal-linken Geschichte,wenn du in den Bus nach Dresden steigst, 10 Kilometer in die Stadt reinläufst und an der erste Polizeikette hängen bleibst…Aber bei dem Begriff Zeitzeugin wirds dir mulmig, weil nun ja…Zeitzeug_innengespräche gehören in den Kosmos des Vergangenen und nicht der Gegenwart, denkst du. Aber: Politik in der 1. Person hieß es in den 70ern, als mir – Ingrid – klar wurde, von wegen Gerechtigkeit, keine Ellbogengesellschaft, alles bullshit. Und warum der Kampf für ein anderes, ein kollektives gerechtes Sein gegen diese ganz normale Scheiße für mich mehr mit Black Power zu tun hatte, weil ich mit 14 die Texte von den Panthers verstand und die vom SDS nicht, vielleicht interessiert das ja die eine oder den anderen. Antiautoritär ist für mich heute noch ein sprechender Begriff, ebenso das Kollektiv. Das Blatt-Kollektiv stand gegen die Nachrichtensperre 77, für Nichtwählen, Schwarzfahren…das Kollektiv Rote Hilfe machte nicht nur Knastarbeit, sondern besetzte auch Häuser… Geschichten erzählen ist wichtig: Denn solange die herrschenden Verhältnisse, die Macht haben, die Geschichte so zu schreiben, wie sie sie haben wollen, müssen wir alle mit unseren Erzählungen dagegenhalten! Dabei ist das Erzählen keine Einbahnstraße, denn das Zuhören gehört da auch dazu – in diesem Sinne adelante!

Danach Party mit
Kai Kani (SGZ/Deine Lieblingsraver, Elektro/Techno, Berlin)
Peter Shlomsen (ShlomsenTechno/Techhouse, Berlin)
und Feenstaubinferno (Electro/Rave/Punk/Drag-Extravaganza, München).

Außerdem wie immer Antifa-News, deluxes Essen und kalte Getränke.