Archiv für Mai 2011

Freitag 6. Mai: Party

Das Rabatz-Bündnis läd zum Tanz:
Im Saal gibt’s tanzbares von Tobi or not to be (Housemusic) und Luminiszenz T. Mayer (Deephouse/Detroit Techno)
während in Raum2 Punk, Hiphop, Electrotrash und HC zu Dosenbier gereicht werden.

Vortrag am Mittwoch fällt aus

Der Vortrag der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA) zu christlichen Fundis und der Neuen Rechten fällt leider aus.

Antifa-Café am Donnerstag den 5.5.

Aktuelle Entwicklungen in der Münchener und oberbayerischen Naziszene

Über die letzten Jahre war die Münchner Naziszene geprägt von internen Streitereien konkurrierender Gruppen. Zuletzt führte der Konflikt zwischen den “Freien Nationalisten München” (FNM) um Philipp Hasselbach auf der einen Seite und den Nazis aus der “Kameradschaft München” sowie dem “Freien Netz Süd” (FNS) auf der anderen Seite, zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Nach einem Angriff auf einen Nazi aus dem Umfeld des Freien Netz Süd, wurde Philipp Hasselbach wegen gefährlicher Körperverletzung zu 20 Monaten ohne Bewährung verurteilt. In Folge seiner Inhaftierung und dem mäßig erfolgreichen Aufmarsch am 13.11. des letzten Jahres verschwanden die “Freien Nationalisten München”, als vormals aktivste Gruppe, praktisch von der Bildfläche.
Unterdessen wurde eine weitere prominente Figur der Münchner Naziszene aus dem Gefängnis entlassen: Martin Wiese, der aufgrund eines geplanten Anschlags auf die Grundsteinlegung für das jüdische Zentrum in München zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde. Seit seiner Freilassung versucht dieser die zerstrittene Szene Münchens zu vereinen und sucht dabei die organisatorische Anbindung an das FNS.
In den letzten Wochen sind in München wieder verstärkt Nazi-Aktivitäten zu beobachten; spätestens seit einer Mahnwache am 25.04.2011 auf dem Marienplatz, an der sich bis zu 60 Nazis beteiligten, sollte klar sein, dass die Szene wieder verstärkt in München auftritt.
Auf Grund dieser Entwicklungen wollen wir mit euch die aktuellen Veränderungen der Münchner Naziszene betrachten und über antifaschistische Gegenstrategien diskutieren.
Außerdem gibt es natürlich wie immer die neuesten Antifa-News und kühle Getränke. In der Küche zaubert das Kulinariat.

Mi. 04.05. Lebensschützer und Neue Rechte

Vortrag der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA) im Mittwochskafe

Christlich-fundamentalistische Organisationen führen regelmäßig in mehreren deutschen Städten, wie auch in München, sogenannte “Märsche für das Leben” durch. Nach eigener Aussage wollen sie so den “Opfern” von Schwangerschaftsabbrüchen in der BRD gedenken. Ihre antifeministischen Inhalte erweisen sich dabei immer wieder als anschlussfähig an völkisches- und anderes regressives Gedankengut.
In diesem Vortrag werden ideologische und personelle Schnittmengen zwischen den sogenannten “Neuen Rechten” und den “Lebensschützern” betrachtet.

Nach dem Vortrag: Pop, Retro & Absurdes aufgelegt von “Die moderne Post”.

mehr Infos unter: antifa-neukoelln.de.vu | asabm.blogsport.de