Archiv für November 2011

Sa 3.12: DUB THE SYSTEM

Dub the System
Soliparty der EmazipatorischenAutonomenAntifaMünchen.

Line up:

Maunfaktur (dubmovement)
Mindwizzard feat. Sarah Sulai(dubmovement)
Dj Knister (dubmovement)
PhilHarmony (dubstep-beatbox)
KayRS (kafe marat)

eintritt: 3 bis 5 euro (je nach eigenem ermessen)
einlass: 21uhr
bier: 1.50€

eaam.blogsport.de
kafemarat.blogsport.de
myspace.com/dubmovementparty

Antifa-Café am 1. Dezember

Thematisch passend zur antifaschistischen Demonstration am Samstag, den 26.11. wird im Antifa-Café am 1.12. das Thema „Rechter Terror in Bayern“ beleuchtet:

Nicht erst seit der kürzlich öffentlich gewordenen “Terror-Serie” des “Nationalsozialistischen Untergrundes” (NSU), auf deren Konto mindestens 10 Tote gehen und die auch in München zwei Menschen ermordeten, kann von organisiertem „Nazi-Terror“ gesprochen werden. Speziell in München und Bayern gab es in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von neonazistisch motivierten Morden, Brandstiftungen und Bombenattentaten, wie zum Beispiel das Attentat auf das Oktoberfest 1980, der Brandanschlag auf dei Discothek “Liverpool” 1984 oder der versuchte Sprengstoffanschlag auf die Grundsteinlegung des Jüdischen Gemeindehauses im Jahr 2003.
Der Vortrag soll eine kritische Beleuchtung der Geschichte des rechten Terrors, seiner Formen und der Akteur_innen geben und versucht das Phänomen “Rechtsterrorismus“ zu fassen.

Mi. 30.11. Mobivortrag „Police partout, justice nulle part!“

Unter dem Motto „Police partout, justice nulle part!“ ruft die emanzipatorische autonome antifa münchen (eaam) zu einer Demonstration gegen staatliche Repression und im Gedenken an den mit 15 Jahren von einem Athener Cop ermordeten Alexandros Grigoropoulos und alle vom Staat Ermordeten auf.
Die Demonstration soll am 10.12.11 um 17:30 am Goetheplatz starten.

Im Mittwochskafe am 30.11. gibt es die letzten Infos und den aktuellen Stand zur Demonstration.
Im Raum 2 zeigen wir: Schrei im Dezember

Wie immer mit köstlichem Essen und Musik aus der Dose.

Fr. 25.11.: Karaoke

karaoke

Heute: Queerkafe November

Sa. 26.11.: Kollateralschaden + Frustkiller

Am Samstag feiern Kollateralschaden eine große Release-Sause für ihre neue LP „Stöbern“.

Mit dabei sind ihre alten Weggefährten von Frustkiller aus Hannover und ein special guest.

Workshops verschoben

Da aus aktuellem Anlass am 26.11.2011 um 14:30 eine antifaschistische Demonstration gegen Nazistrukturen, die extremismustheoretische Verharmlosung rechter Gewalt und die Repression gegen antifaschistische Gruppen stattfindet (Startpunkt: Mahnmal für die Opfer des Oktoberfestattentats, U-Bahn Haltestelle „Theresienwiese“), werden die Workshops zu Definitionsmacht und Zustimmungskonzept um eine Woche auf Samstag, den 3. Dezember (14 Uhr) verschoben.

Sa. 19.11. Workshops + Sookee Konzert

Im Rahmen der antisexistischen Veranstaltungs-Reihe „Verdammt, nochmal!“ finden am Samstag den 19.11. zwei Workshops mit anschließendem Konzert statt.

„Schwule Rapper, es wird Zeit, dass wir Tacheles sprechen…“
Sookee

Männlichkeitsentwürfen und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap. Der Input gibt einen Einblick in die Entstehung, Potentiale und problematischen Aspekte von Rap. Aufbauend auf Theorien zur Konstruktion von Geschlecht und aus der kritischen Männerforschung wird der Zusammenhang von Männlichkeitsentwürfen und (hetero-)sexistischen Images und Performances im deutschsprachigen Rap thematisiert. Hierbei geht der Input vor allem auf sprachliche Mechanismen ein, diskutiert die Verquickung von Gewalt und Sexualisierung und setzt sich mit dem Aspekt der Mehrdeutigkeit auseinander: Wie sind Männlichkeitsvorstellungen und (hetero-)sexistische Lines in Rap-Texten einzuordnen? Lassen sie sich alle eins zu eins übersetzen oder handelt es sich um bloße Ironie?
Welche Rolle spielen hier rassistische Diskurse der Mehrheitsgesellschaft? Abschließend geht es um den Umgang mit den angesprochenen Rappern (es sind ausschließlich Männer) in der medialen Öffentlichkeit und um die Frage, wie auf die genannten Phänomene reagiert werden kann.

„Sexismus? Gibts bei uns nicht!?“
Autonome Neuköllner Antifa (ANA)

Auch wenn das Repertoire des sogenannten Selbstlabelings der Linken Szene in den letzten Jahren um den Begriff des Antisexismus erweitert worden ist, können wir immer wieder feststellen, dass dies kaum Konsequenzen für die eigene Politische Praxis bedeutet. Sexismus, offen oder chiffriert, tritt immer wieder in unterschiedlichsten Formen zu Tage, nicht zuletzt in Räumen und sozialen Konstellationen, die als
eigentlich save gelten. Um den Mythos des Freiraums und oder der ach so reflektierten Gruppe erhalten zu können, werden sexuelle Übergriffe auch mal kleingeredet oder negiert. Diese Zustände nehmen wir zum Anlass, uns einmal eingehender mit den Ursachen dieser Missstände zu beschäftigen und uns über mögliche Tipps zu Verhaltensweisen und reflektierenden Methoden auszutauschen.

Im Anschluss Konzert:

Sookee (Rap, Berlin)
Weder King noch Queen und trotzdem beides: Sookee ist QUING und stellt HipHop-Klischees ein subversives Bein. Ohne jegliches Mackergepose, doch mit viel Wut und positiver Energie.

Beginn 18:30. Mehr Infos: aka_muc

Sa. 19.11. Doch Naziaktion in München

A.I.D.A.:
Das Verbot ihrer am Samstag, 19. November 2011 am Heimeranplatz geplanten Kundgebung haben sie nicht juristisch angefochten. Die Neonazis des Neonazinetzwerks „Freies Netz Süd“ (FNS) mobilisieren nach a.i.d.a.-Informationen nun jedoch zu einer bisher nicht angemeldeten Aktion um 12.00 Uhr am Ostbahnhof!

(…)

Dabei handelt es sich nach aktuellen Informationen offenbar um einen Sammlungs- und Schleusungspunkt, vor allem für auswärtige Neonazis. Der „Freies Netz Süd“-Aktivist Norman Bordin hat einen Aufmarsch vom U-Bahnhof „Am Hart“ zum Landesamt für Verfassungsschutz in der Knorrstraße und zurück angemeldet. Losgehen soll es um 13.00 Uhr. (Weiter)

Do. 17.11. Kontingente Höhepunkte

– ein Workshop über Sexualität, Orgasmen und Geschlechtsidentitäten
Christine K.

Die herrschende Norm zur Sexualität ist heute, dass „es“ Spaß machen soll, und zwar allen
Beteiligten. Das ist ja – gerade im historischen Vergleich – erstmal keine schlechte Sache, sondern, gemessen an früheren Normen (bspw. Sexualität soll vor allem der Fortpflanzung dienen) grundsätzlich eine begrüßenswerte Entwicklung. Dass an diese Norm allerdings genauso wie an früheren auch Machtprozesse anknüpfen, die viel dazu beitragen, das herrschende Geschlechterverhältnis zu stabilisieren oder sogar es mit hervorbringen, ist aber auf den ersten Blick nicht so sichtbar. In diesem Workshop wollen wir nach einer kurzen theoretischen Einführung zu Sexualität und Macht anhand von Texten über den Orgasmus quasi lernen, mit einem kritischen Blick auf den Sexualitätsdiskurs diese Machttechniken zu erkennen.

Referentin ist eine Aktivistin aus München. Der Workshop beginnt um 20:00 Uhr.