Archiv für Januar 2018

Fr. 19.1. G20 – Ein Gipfel der Repression.

Am Freitag stellt sich die Antirepressions-Kampagne „United we Stand!“ vor:

„G20 ist vorbei, aber es gibt für uns keinen Anlass zur Tagesordnung überzugehen! Gut ein halbes Jahr ist es her, dass in Hamburg viele Aktivist*innen zu Gast waren um auf vielfältige Weise zu zeigen, was sie von den G20 und der Welt, die sie verkörpern, halten. Die Proteste wurden von Seiten der Polizei mit brutaler Gewalt beantwortet. Neben ungezählten Verletzten, gab es auch Festgenommene – nach dem Gipfel blieben rund 30 für eine längere Zeit in U-Haft. Aktuell laufen die letzten Verfahren gegen jene, die während der Gipfeltage inhaftiert wurden. Die Repressionsbehörden haben bereits zwei größer angelegte Hausdurchsuchungen durchgeführt und durch die so genannte Öffentlichkeitsfahndung eine bisher unbekannte Hetzjagd auf 107 weitere Betroffenen losgetreten. Wir haben eine umfangreiche Präsentation für euch im Gepäck, die sowohl die Repression vor und rund um die Gipfeltage beleuchtet, als auch auf bisher geführten Verfahren und die aktuelle Situation eingeht. United we Stand! Solidarity is our power!“

Offen ab 20 Uhr

Sa. 13.01.: Stench Of Profit Fest 3

Am 13. Januar gibt es die dritte Ausgabe des Stench Of Profit Fest. Das Ganze ist Soli für Betroffene von Repression und Polizeiwillkür.

10 Bands – 15 Minuten pro Band, diesmal mit Dekonstrukt, Vorgär, Strick, All My Hate For, Katafalk, Lecsa Punk, Pirates Of Suburbia, Digital Box, Per Capita und Caos Cartel. Crust, Hardcore, Punk… Für alle Freund*innen des gepflegten Kraches sollte da was dabei sein.

Die Running Order wird immer kurz vor dem Gig ausgelost und bekanntgeben. Los geht’s um 20 Uhr!

Mi. 17.01. Contra la “ley mordaza” – Informationsabend über spanische Schweigegesetze

Am 17.1. lädt die Gruppe Marea Granate Munich ab 20:30 Uhr zu einem Informationsabend über die Knebelgesetze in Spanien bei uns im Laden ein. Zudem wird der Dokumentarfilm „Geknebelt“ von Franco Lorenzano (Spanisch mit deutschen Untertiteln) gezeigt.

München gegen die Knebelgesetze

Am 1. Juli 2015 traten in Spanien die Knebelgesetze in Kraft, durch die demokratische Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit und Versammlungsfreiheit eingeschränkt wurden, und die Polizei mehr Macht erhielt.

Wir wollen an diesem zweiten Jahrestag nicht schweigen und treten in Aktion um die Verletzung unserer Rechte und unserer Freiheit durch diese Gesetze anzuprangern. Wir verurteilen ihre Anwendung und Konsequenzen.

Aber was genau sind die Knebelgesetze? Wir laden euch zu einem Informationsabend ein, an dem wir den Dokumentarfilm „Geknebelt“ von Franco Lorenzano (Spanisch mit deutschen Untertiteln) zeigen und euch zuvor in den gesellschaftspolitischen Kontext einführen werden, in dem die Knebelgesetze entstanden.

Wir freuen uns auf euch!

El 1 de julio de 2015 entraron en vigor las Leyes Mordaza en el Estado español y desde entonces se han visto vulnerados derechos democráticos básicos como la libertad de expresión, el derecho a informar o el de reunión pacífica, resultando en un mayor poder para la policía.

No queríamos quedarnos calladas, así que pasamos a la acción para denunciar las violaciones de nuestros derechos y libertades a manos de estas leyes.

Pero, ¿qué son las Leyes Mordaza? Te invitamos a participar en estas jornadas en donde denunciaremos su aplicación y consecuencias a través de la proyección del documental „Bajo las mordazas“ (producido por Franco Lorenzana), subtitulado en alemán, con un coloquio previo de introducción a dichas leyes y a la situación sociopolítica en las que surgieron.

¡Os esperamos!
Marea Granate Múnich

Fr. 05.01. Karaoke

Am Freitag lädt El Presidente wieder zum Karaoke.

Mi. 3.1. Film in Gedenken an Oury Jalloh

In Gedenken an Oury Jalloh, der am 07. Januar 2005 in einer Gewahrsamszelle eines Dessauers Polizeireviers verbrannte, zeigen wir einen Film über Oury Jalloh pünktlich um 21:00 Uhr. Gleichzeitig zur Demo in Dessau wird es am Sonntag den 07. Januar 14:oo Uhr einen antirassistischen Stadtrundgang beginnend am Sendlinger Tor geben.

Oury Jalloh wurde am 7. Januar 2005 in einer Gewahrsamszelle der Polizei Dessau bei lebendigem Leibe verbrannt. Bei einem ersten Prozess im Jahre 2007 wurden die beiden angeklagten Polizeibeamten freigesprochen. Auch im nachfolgenden Revisionsverfahren wurde weiterhin darauf beharrt, Oury Jalloh hätte sich, im gefesselten Zustand auf einer feuerfesten Matratze liegend, selbst angezündet. Unabhängige, von der Initiative Oury Jalloh in Auftrag gegebene Gutachten haben dies längst als Lüge entlarvt: Woher kam das Feuerzeug? Woher kamen seine vielen Verletzungen? Warum wurde der Rauchmelder ausgeschaltet und die Gegensprechanlage leiser gedreht? Oury Jalloh wurde Opfer eines rassistisch motivierten Mordes!