Archiv für April 2018

Do. 03.05. Antifa-Café

Vortrag und Diskussion:

Zur Aktualität des Antikommunismus
jour fixe initiative berlin

Auch nach dem Ende des Kalten Krieges ist der Antikommunismus für unser gesellschaftliches Denken und Handeln nach wie vor von Bedeutung. Antikommunismus heute domestiziert und kanalisiert soziale Hoffnungen und Wünsche und versperrt den Blick auf Veränderung. Dabei bezieht er sich auf soziale Bewegungen, etablierte Machtordnungen und die Delegitimierung der Emanzipationsgeschichte.
Wir stellen die symbolische Ordnung des Antikommunismus vor, um gemeinsam zu diskutieren, wie sie überwunden werden kann, um den Blick wieder zu öffnen hin zu einer erlösten Vergangenheit, einer befreiten Gegenwart und Zukunft.

Danach: Manuelo & Dj Rollerei aus Berlin. Soul, Funk, Hiphop. Vinyl only.

In der Küche zaubert das Kulinariat

Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr

Do. 26.04.: Queerkafe needs you!

Das Queerkafe organisiert an jedem vierten Donnerstag im Monat unterschiedlichste Veranstaltungen jenseits des schwul/lesbischen-Mainstreams. Geboten ist alles: Von Konzerten über Workshops, Vorträge, Filmabende, bis hin zu open stage und performance. Des weiteren gibt es günstige Getränke, veganes Essen und einen Zine-Tisch.

Leider sind wir aktuell nur eine handvoll Menschen und werden immer weniger, da einige von uns wegziehen bzw. wegen Lohnarbeit/Studium keine Zeit mehr haben. Dadurch wird es für uns sehr schwierig werden das Queerkafe weiterhin ein mal im Monat zu veranstalten.

Wenn DU aber möchtest, dass das Queerkafe weiterhin existiert und du Lust hast dich auf irgendeine Art einzubringen (sei es durch Theke, Orga, kochen, etc.) dann komm doch vorbei zu unserem offenem Plenum am 26.04.18 um 19 Uhr.

Es gibt Bier und Snacks!
Euer Queerkafe ♥

Mi. 25.04. Vortrag zum Polizeiaufgabengesetz

Liebe Leute,

die Rote Hilfe hält diesen Mittwoch einen Vortrag zum neuen Polizeiaufgabengesetz in Bayern:

Gefährdungen durch die gefährliche Gefahrenabwehr

Polizeiaufgaben- und andere Gesetzesänderungen

Jährlich finden zahlreiche Gesetzesänderungen und v.A. -verschärfungen
hinsichtlich eines repressiven Polizeistaates statt, wo es schwer ist
den Durchblick zu behalten. Und jetzt auch das noch: Auf den Flyern
steht, dass das krasseste Polizeigesetz in Deutschland seit 1945 nun in
Bayern verabschiedet werden soll. Doch was heißt das konret? Gab es die
neu erlaubten Maßnahmen nicht zum Teil vorher auch schon? Wie ist das
politisch einzuordnen?

Diesen Fragen wollen wir uns in einem Vortrag von der Roten Hilfe O.G.
München mit nachfolgender Diskussion widmen um in den nächsten Wochen
als Linke nochmal deutlicher auf den Putz zu hauen.
Kommt vorbei!

Fr. 27.04. Finisterre + Kenny Kenny Oh Oh + Kackschlacht + Digitalbox

Finisterre (HC-Punk, Köln)
…haben sich vom Midtempo-Neocrust der ersten Jahre Richtung düsterer Hardcorepunk weiterentwickelt.

Kenny Kenny Oh Oh (Punk, Leipzig)
Rotziger Punk aus Leipzig und Berlin.


Kackschlacht
(Punk, Braunschweig)
Bestes Deutschpunkkompetenzteam aus Braunschweig.

Digitalbox (Punk, Dachau)
Ungestümes Herumgepunke aus Dachau

Fr. 20.04. Atheist Rap + Keim-X-Zelle

Atheist Rap (Punkrock, Novi Sad)
Legendäre Punk-Band aus Novi Sad. Atheist Rap wurde 1989 in Novi Sad, Serbien (damals Jugoslawien) gegründet und ist zweifelsohne eine der einflussreichsten Bands auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien. Ihr Land hat den Namen in der Zwischenzeit einige Male geändert, ebenso die Band einige ihrer Mitglieder aber mit ihrem sarkastischen Humor und ihrem widerständischen Standpunkt, füllten sie über all die Jahre die Klubs der gesamten Region. Das erste Album entstand 1993, ihr erster Hit ‘Wartburg limuzina’ führte sie an die Spitze zahlreicher Hitlisten… der Rest ist Geschichte.

Keim-X-Zelle (Punk-Rap)
Der Soundtrack zum schlechten Film der grad abgeht. Treibender Brückenschlag zwischen Punk und Rap mit lyrischen Statements zur Lage der Nation.

Offen ab 20 Uhr, Konzert beginnt aber erst später.

Fr. 13.04. Q – Alles gehört Allen.

Gegen Luther, Papst und Fürsten
Szenische Lesung des Romans von Luther Blissett

Bearbeitet von Thomas Ebermann und Berthold Brunner.
Ensemble: Denis Moschitto, Sebastian Straub, Pheline Roggan, Matthias Kelle

Der Roman „Q“ des Autor*innenkollektivs Luther Blissett erzählt von den Bauernkriegen, den Wiedertäufern in Münster und Protokommunisten in Antwerpen. Es zeigt die subversiven Momente der Reformation, die sich nicht nur gegen Rom, sondern auch gegen Klerus und Adel erhoben. Die Figuren des historischen Thrillers nehmen erstmalig auf einer Bühne Gestalt an und führen das Publikum durch das Europa der gescheiterten Aufstände von 1517 bis 1555. Der Protagonist des Romans, ein Vertrauter Thomas Müntzers, kämpft nicht nur für sein Credo «alles gehört allen». Er muss sich auch in Acht nehmen vor seinem unbekannten Widersacher Q, einem Spion der Kurie und Agent der Inquisition, der stets darum bemüht ist, die Rebellion ins Unglück zu lenken.

Einlass: 19:30 Uhr Beginn: 20:30 Pünktlich!!!

Kulturkollektiv9000 in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mitveranstalter: Kurt-Eisner-Verein für politische Bildung in Bayern e.V., In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung. Unterstützt vom Netzwerk München.

Sa. 07.04.: 12 Jahre Antifa-Café

Das monatliche Antifa-Café wird 12 und das muss natürlich gefeiert werden:

Vortrag:
“Nicht jammern und picheln, hammern und sicheln!“
Die Spontis im roten Jahrzehnt

(Sebastian Kasper)
Die Sponti-Bewegung ist mittlerweile weitestgehend in Vergessenheit geraten. Auch vielen (jüngeren) Linken ist diese Strömung der 1970er-Jahre allerhöchstens noch als Erfinderin lustiger Sprüche ein Begriff. Das ist eigentlich schade, waren es doch die Spontis, die den antiautoritären Inhalt der Jugendrevolte Ende der 1960er-Jahre retteten und die sozialen Bewegungen der 1970er-Jahre entscheidend prägten. Dabei entwickelten sie Inhalte und Protestformen, die bis heute die linksradikale Szene beeinflussen. Noch 1989 schrieb die Gruppe „Autonome Studis (Bolschewiki)“ aus Freiburg über die Bewegung der Autonomen „den ideologischen Überbau lieferten aber nicht die italienischen Autonomen, sondern die deutschen Spontis“. Gründe genug also sich die Spontis noch einmal genauer anzusehen und danach zu fragen, ob wir nicht auch heute noch aus den damaligen Diskussionen Erkenntnisse ziehen können. Dabei soll im Vortrag auch auf die 1970er-Jahre als das „rote Jahrzehnt“ der bundesrepublikanischen Geschichte eingegangen werden.

Danach:
Saal: Ingrid (Soul, Garage) und Aardvark (Funk, Soul, Breakbeat)
Raum 2: Dolphin Love & Carmens Beste (House, Boogie, Acid)
All DJs playing strictly vinyl

Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr