Archiv für November 2018

Fr. 30.11. Tonnentaucherinnen Soli Party

Gemüse und einige Milchprodukte aus einem Supermarkt-Müllcontainer zu fischen, ist offenbar ein „besonders schwerer Fall des Diebstahls“.

Karl e.V lädt euch herzlichst zu einer Soli Party für die beiden Angeklagten im Olchinger Containerprozeß ein.

Mehr Infos: http://olchiscontainern1.blogsport.de

caskar (Folk-Crustpunk, München)

turd sandwich (Punk, München)

suddenly the goat (Noiserock, München)

im Anschluss an den Plattentellern
Ramona Hansen

Mi.21.11. „Trinken, als wenn es Freitag wäre“

Der große Mittwochskafe Billigbierabend mit einer erlesenen Auswahl günstiger Bierspezialitäten. Dazu wird der passende Sound aufgelegt: Demoaufnahmen bekannter und weniger bekannter Bands. Na dann, prost!

Fr. 23.11. Dregs + Sektion No Fun (Taperelease) + Trümmern

Dregs (Hardcorepunk, Wien)
Wütender feministischer Hardcore Punk aus Wien.

Sektion No Fun (Hardcorepunk, Halle)
Fastcorepunk aus Halle. Feiern Taperelease!

Trümmern (Post-HC, München)
Neue Band aus München, zwischen Posthardcore, düsterem HC und Neocrust.

Offen ab 20 Uhr

Fr. 16.11. Watching Tides + Shun + Spirit Desire + Linhay

Watching Tides (Indie, Berlin)
„Exzellent! Mit ihrer aktuellen EP „These Years Show On My Face“ präsentieren die talentierten Watching Tides aus Berlin modernen Post-Emo-Core: Erfrischende Drums und energetische Riffs, dazu melodisch-verspielte Motive und ein guter Mix aus Pop-punkigem Gesang und leidenschaftlichen Screams. Das Spiel mit den Gegensätzen sorgt für Abwechslung und harmoniert dennoch sehr gut. […]“ – Jeannine Michèle Kock (FUZE Magazine)

Shun (Shoegaze, Münster)
„Shun ist eine Band aus Münster, die eigentlich so klingt, als ob sie aus den Staaten wäre. Die vier Songs pendeln irgendwo zwischen Grunge, Emo, Post-Hardcore und etwas Shoegaze, dabei schleicht sich beim ein oder anderen Riff oder beim Refrain eine Gänsehaut plus Glücksgefühl ein.“ – Steff Beans (Crossed Letters)

Spirit Desire (Grunge, Graz)
„Denn die Jungs haben es raus, saftige Grunge-Riffs mit gefühlsbetontem Emorock zu kombinieren, dabei ist wie bereits angedeutet die 90’s Alternative-Kante stets präsent, an eingängigen Songarrangements mangelt es ebenfalls nicht. Spannungsgeladene Abwechslung ist also genügend vorhanden, zumal auch noch ein gewaltiger Shoegaze-Einfluss zu verorten ist. Zudem strotzt jeder einzelne Song von dieser melancholischen Grundstimmung.“ – Steff Beans (Crossed Letters)

Linhay (Indie, Kiel)
„LINHAY sind vier Freunde aus Kiel, die seit Ende 2016 zusammen Musik machen. Auf ihrem im November 2017 auf Bandcamp erschienenen Demo „You & I“ vermischen Sie die Einflüsse solcher Bands wie American Football, Mineral und Turnover zu ihrem ganz eigenen Emo/Indie/Post-Pop-Punk Sound. Seit Beginn 2018 spielen LINHAY live und versuchen das Revival des klassischen Midwestern-Emo um ihre eigene Facette zu erweitern.“ – Linhay

Offen ab 20 Uhr

Do. 15.11. Antifeminismus und Neue Rechte

Nicht erst seit der Landtagswahl ist klar, dass aktuell eine Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses nach rechts stattfindet: rassistische und sexistische Positionen werden vermehrt sagbar. Die sogenannte Neue Rechte verknüpft dabei gezielt antifeministische Argumentationen mit völkischen und ethnopluralistischen Konzepten. Während sie einerseits auf einem binären Gegensatz von „Mann und Frau“ besteht, beschwört sie andererseits eine Einheit und Abschottung der „Nationalgemeinschaft“ gegenüber einem zum Feindbild stilisierten Außen.
Der Vortrag möchte diese Argumentationsmuster und entsprechende taktische Ansätze der Neuen Rechten aus feministischer Perspektive besprechen. Nach einer Klärung grundlegender Begrifflichkeiten soll gefragt werden: Wodurch erreicht die Neue Rechte kulturelle Einflussnahme? Wie wird der Antifeminismus als eine Kernideologie der Neuen Rechten in rassistischen Argumentationen nutzbar gemacht? Und kann von einem „Feminismus von rechts“ die Rede sein?

Ein Vortrag der IL Nürnberg.

Offen ab 20 Uhr