Beiträge von freitagskafe

Freitagskafe macht Sommerpause

Wie jedes Jahr verabschieden wir uns die Sommerpause! Im September geht’s langsam wieder los. Guckt doch regelmäßig mal auf unseren Blog. Um den Abschied zu erleichtern: Am Mittwoch und am Donnerstag ist noch was los: Am 18.7. gibt’s vegane Tacos & Jazz im Hof, am 19.7. spielen Petrol Girls und Bombo!

Summerbreak from friday on! See you in September. Check this website for information about the next concerts and parties.

Do. 19.07. Petrol Girls + Bombo

Mit großen Schritten naht die Sommerpause. Am Donnerstag gibt es aber noch mal was auf die Ohren:

Petrol Girls (Post Hardcore, London)
Petrol Girls aus London lehnen ihren Namen an die Pétroleuses an. Eine Unterstützerinnengruppe der Pariser Kommune, die in den letzten Maitagen von 1871 verzweifelt versuchte, die sozialistischen Ideen der Kommunarden mit Molotov-Cocktails gegen die Regierungstruppen zu verteidigen. Wut und Verzweiflung begegnen uns auch in den Songs der Petrol Girls. Ein Spagat zwischen Post-Hardcore, Riot Grrrl Power und Pop-Punk. Musik mit Inhalt, Punk der hinterfragt, aufkratzt elektrisiert und reflektiert. Feministische Gesellschaftskritik mit Drums, Gitarre und Bass.

Bombo (Postpunk, München)
Post Punk Noise.

Offen ab 20 Uhr.

Fr. 6.7. & Sa. 8.7.: 21 Jahre Freitagskafe

Das Freitagskafe im Kafe Marat wird 21!

Freitag:


Blut Hirn Schranke (HC, Düsseldorf)
Deutschsprachiger Hardcorepunk. Nicht verpassen!


FDW (Wavepunk, Berlin)
Anarcho Wavepunk irgendwo zwischen ABBA, CRASS und The Supremes.


Aika Akakomowitsch (Electropunk, Jena)
Knarzende Bässe, Drums, ein paar Synthesizer und eine Message.


Todeskommando Atomsturm (Punk, M)
Heißgeliebtes Punk-Aushängeschild.


GrGr (Gameboypunk, München)
Gameboys, Gitarre und Gloria.


Nörgel (HC-Punk, München)
Neuestes Hardcorepunkding aus München.

Samstag:


The Smudjas (Punk, Mailand)
Emotionaler DIY-Punk aus Mailand.
The Smudjas mussten leider absagen!


Nervöus (Posthardcore, Berlin)
Huiuiui! Düster, chaotisch und groovig.


Mavro Gala (Screamo, Athen)
Mitreissender Mitschrei-Screamopunk.


Antilope (Punk, Augsburg/München)
Atmosphärischer Punk/Posthardcore


Kollateralschaden (Punk, München)
Abenteuerpunk aus München.

Neu dabei: Oi Konvoi (Punk, München)
Die Freiraumkonvoi Allstar-Band.

Samstag ab 23:00 legen Dolphin Love & Carmens Beste im Raum 2 House, Italo Disco und Techiges Zeug auf. Dazu gibt es extravaganten Barbetrieb und vielleicht sogar Rennpferde.

Neben den Konzerten soll es auch dieses Jahr wieder einiges an Drumherum geben. Der Freitag beginnt um 18:30 Uhr mit einem Vortrag:

Politische Gefangene in Honduras und Mexiko

In Honduras wurden zu Jahresbeginn Dutzende Demonstrant*innen bei landesweiten Protesten gegen die erneute Amtsübernahme der Regierung Juan Orlando Hérnandez willkürlich festgenommen. Fünf von ihnen sitzen immer noch hinter Gittern.
In der Nacht des 18. Mai 2013 wurde Damián Gallardo Martínez ohne richterlichen Beschluss im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca, Mexiko festgenommen. Enrique Guerrero Aviña wurde in der Nacht zuvor in Mexiko-Stadt zunächst verfolgt, beschossen und anschließend Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens durch staatliche Sicherheitsbehörden.

Mehr Infos zum Programm folgen!

Do. 21.06. Geschlecht im Kapitalismus

Diese Gesellschaft kennt lediglich zwei Geschlechter und nahezu alle Dinge sind irgendwie geschlechtlich sortiert: Angefangen vom Babyspielzeug über die Berufswahl bis zur Frage, wer wo welche Haare tragen und wer beim Küssen den ersten Schritt machen darf. Die Zuordnung zu entweder Mann oder Frau wird gesellschaftlich eingefordert und Abweichungen in unterschiedlicher Gewaltförmigkeit bestraft.
In der Veranstaltung soll es darum gehen, warum mensch offiziell und in den meisten Köpfen nur „Mann“ oder „Frau“ sein darf, wie sich die Ansprüche an diese beiden Geschlechter und die Konsequenzen dieses realen „Gender-Wahns“ erklären lassen und warum das nicht zu unserer Vorstellung vom guten Leben für alle passt. Dabei richtet sich der Fokus auf die Frage, welche Rolle die polit- ökonomische Verfasstheit der Gesellschaft, also der bürgerliche Kapitalismus, bei alledem spielt.

riff – „risse im falschen film“ ist eine politische Gruppe aus Bremen, die sich vor allem mit Sexismus, Feminismus und Ökonomie auseinandersetzt. Aus ihrer theoretischen Beschäftigung entstehen Texte, Workshops und andere Veranstaltungen, bisher unter anderem zu Gender im Kapitalismus,Reproduktionsarbeit, Asylpolitik und Kapitalismuskritik

Vortrag ab 21:00 Uhr, offen mit leckerem Essen ab 20:00 Uhr

Sa. 16.06. Freiraum-Konvoi

Am Samstag gibt’s wieder einen Freiraum-Konvoi. Dabei geht es musikalisch untermalt, zu Fuß und auf den verschiedensten fahrbaren Untersätzen durch München. Es geht dabei um Räume jenseits der aufgeräumten, exklusiven Münchner Monokultur. Also: Wohnraum für alle, Räume für Hausprojekte, Bandräume, Werkstätten, Bolzplätze… Für soziale Treffpunkte für Austausch und Selbstverwaltung statt Konkurrenz und Vereinzelung. Wird sicher wieder super. Sogar mit Live-Bands. Zb: Macho Boys (Feminist Punk, Portland)
Infos findet ihr hier: konvoi.blogsport.de

Start ist am 16.06.2018 um 14 Uhr an der Grünwalderstraße, Ecke Candidstraße

Fr. 15.06. Soliparty gegen Repression

Am Freitag heißt es Feiern gegen Repression. Mit Global Beatz von Pakobeatz (Beatz4freakz)

Es gibt Getränkespecials und jeweils zweimal eine Stunde Jukeboxtime (Liederwünsche gegen Soli-Spende).

Do. 14.06. Biergarten und Workshop zu PAG und autoritärer Formierung

Ein Prosit der Revolution! Das C-Kafe im Juni steht ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit dem so unsympathischen Landstrich, in dem wir mehr oder weniger freiwillig leben. Gegen Bayern und begleitende Scheußlichkeiten, wie CSU, AfD und autoritäre Formierung, werden wir uns zunächst dem bayerischen Sehnsuchtsort Biergarten hingeben. Bereits ab 18 Uhr wird das Kafe aufgesperrt werden. Im Hof werden hopfenhaltige und nicht alkoholische, aber stets gekühlte Erfrischungsgetränke ausgeschenkt und dazu vegane Kulinarik (lasst euch überraschen, was darunter zu verstehen ist ;) ) gereicht. Auf Kieselsteine muss verzichtet werden, dafür gibt es Biergarten-Garnituren. Ab 21 Uhr wird es dann einen Workshop zum jüngst in Kraft getretenen Polizeiaufgabengesetz geben. Es soll diskutiert werden, wie das Gesetz in den Kontext einer autoritären Formierung eingeordnet werden kann und was das PAG mit dem gegenwärtigen Rechtsruck zu tun hat. Im Anschluss wollen wir gemeinsam erörtern, welche Möglichkeiten des Widerstandes gegen das PAG und die autoritäre Formierung bestehen.

Do. 07.06. Antifa-Café

Werwolf Oberbayern, NSU & Co. Geschichte, Konzepte und Bedingungen rechten Terrors in Bayern
(Robert Andreasch)

Nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) im November 2011 zeigten sich viele überrascht: Neonazis, die abgetaucht sind, Serienmorde, Nagelbombenanschläge und Raubüberfälle begehen? Robert Andreasch erzählt die Geschichte rechtsterroristischer Gruppierungen vor und nach dem NSU in Bayern und erinnert an deren (weitgehend vergessene) Attentate. Welche Konzepte des bewaffneten Kampfes wurden und werden in den hiesigen rechten Szenen diskutiert und umgesetzt? Welche politischen Kampagnen von rechts wurden und werden durch Anschläge begleitet und warum? Welche Konsequenzen sollten Antifaschist_innen ziehen?

Außerdem: Musik, kühle Getränke und Antifa-News. In der Küche zaubert das Kulinariat.

Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr

Fr. 01.06. Kein Freitagskafe

Am Freitag bleibt zu! Es ist einiges an Alternativprogramm geboten. Guckt doch zum Beispiel im Kafe Kult vorbei.

Friday: No Freitagskafe today. Check Kafe Kult for an alternative.

Mi. 30.05. Österreich (Üb)erleben

Antirassistische und migrantische Kämpfe gegen türkisblaue Zustände

Seit Dezember 2017 hat Österreich mit türkis-blau eine Regierung, deren Mitglieder zu einem großen Teil in deutschnationalen Burschenschaften, Naziorganisationen und anderen erzreaktionären Gruppierungen politisch sozialisiert sind. Für diese Regierung ist rassistische Politik gegen Geflüchtete ebenso Programm wie neoliberale Umverteilung von unten nach oben und autoritärer Staatsumbau.

Widerstand dagegen findet statt – durch Antifa-Gruppen, aber auch in Form von Arbeitskämpfen im Bildungs- uns Sozialbereich, feministischer Organisierung und praktischen Initiativen gegen Abschiebungen. Aktivistist*innen mit eigener Migrations- und Fluchtgeschichte sind als Protagonist*innen in vielen Kämpfen präsent.

20:30 Uhr (pünktlich)