Beiträge von freitagskafe

Mi. 28.3. The Dimensions + Featuring Yourself

The Dimensions (Punk, Köln)
Zeitstrafe-Punkrock. Das frisch gepresste Album ist auch dabei.

Featuring yourself (Post Punk, Kiel/Hamburg)
Post-Punk mit New Wave und Indierock-Anleihen…

23.03.: Bat Beats

Mit DJane Frau Müller und DJ Crash Vicious.

Fr. 16.3.: Goran D. Sanchez + Punchers Plant + Juicy Jerks

GORAN D SANCHEZ (HC, Mailand)
This band is too stoner to be called metal, and too metal to play in a lysergic desert session. There are some classic rock/hardcore riffs nicely hidden by the pummeling bass and intricate songs structures.

PUNCHERS PLANT (Melodic HC, M)
Proudly bringing punkrock to small villages since 2005

Den Abend eröffnen: JUICY JERKS (Punk, M)

Außerdem veganes Essen, günstige Getränke…

Fr. 2.3. Reznik Syndrom + Mahlstrom

Reznik Syndrom (Hardcore, BaWü)
Hardcore im Spagat zwischen doomiger Atmosphäre, Post-Rock-Passagen und den deutschsprachigen, düsteren, aber nie hoffnungslosen Texten.

Mahlstrom (Hardcore, BaWü)
Ein Mahlstrom ist ein Strudel mit viel Sog und jede Menge Getose.

Offen ab 20 Uhr, vegan food, kalte Getränke…

Fr. 24.2.: Per Capita + Malatesta

Per Capita (Crust, München)
Energetisches Stenchcore-Geballer mit Grindkante.

Malatesta (Crust, München)
Crust mit Leuten von FOAS, Release The Hounds und Kachel.

Eintritt billig, Essen lecker, Getränke kalt.

Mi. 15.2. Spieleabend

Queerkafe 23. Februar!

2. Februar: Antifa-Café

Neonazistische Strukturen und Akteure in München und Umgebung
Eine antifaschistische Analyse für das Jahr 2011

Das Jahr 2011 war für die neonazistische Rechte in München ein Jahr mit vielen Veränderungen. Nach einem jahrelangen internen Streit strukturierte sich die gesamte Kameradschaft-Szene um, während auch die NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) einige personelle Wechsel vollzog und ihre Marschroute hin zu einer aktionistischen Ausrichtung änderte.
Seit der Haftentlassung des wegen eines geplanten Sprengstoffanschlags auf die Grundsteinlegung des jüdischen Zentrums in München verurteilten Martin Wiese im Jahr 2010 hat es gerade in der Szene der so genannten “Freien Kräfte’ eine Vielzahl von personellen, strukturellen sowie aktionistische Veränderungen gegeben. Wiese hat in kürzester Zeit geschafft, woran die anderen ‘Führer’ wie Norman Bordin oder Philipp Hasselbach in den letzten Jahren immer wieder scheiterten: Ihm gelang es die zerstrittene Szene aus Splittergruppen zu vereinen und ‘inhaltlich’ auf eine Linie zu bringen. So trat die Münchner Naziszene in den letzten Monaten weniger ‘bürgernah’ auf und beschränkte sich – gerade auch während der öffentlichen Empörung auf Grund der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) – auf die mal mehr mal weniger offene Verherrlichung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen. Zudem verlagerten die Münchner Aktivist_innen ihre Kräfte auf offene Konfrontationen mit ihren politischen Gegner_innen.
Dass sich die „Freien Kameradschaften“ weniger ‘anschlussfähig’ an die Mehrheitsgesellschaft geben, lässt sich auch darüber erklären, dass sie bereits mit Karl Richter (BIA) einen Unterstützer im Münchner Stadtrat sitzen haben. Richter – der 2011 wieder auf dem Bundesparteitag der NPD zum 2. Vorsitzenden gewählt wurde – machte mit dem Versprechen bei der nächsten Kommunalwahl in Fraktionsstärke gewählt zu werden, auf sich aufmerksam. Wenngleich das fehlende Interesse an BIA-Veranstaltungen diese Aussage eher zweifelhaft erscheinen lässt, so ist die BIA dennoch – schon allein auf finanzieller und organisatorischer Ebene – ein konstanter Teil der Münchner Neonaziszene.
Der Vortrag soll die wichtigsten Ereignisse des letzten Jahres zusammenfassen, die relevantesten Strukturen und Akteure der Münchner Nazi-Szene beleuchten und eine Analyse der inhaltlichen und aktionistischen Veränderungen innerhalb des neonazistischen Sumpfes geben.

Beginn: 21 Uhr

Nazis gestoppt! Kafe Marat verteidigt!

Am Sendlinger Tor war Schluss! Mit einer erfolgreichen Blockade der Aufmarschroute haben aktive Antifaschist_innen am 21.01.2012 den Neonazis einen Riegel vorgeschoben.
Die ca. 80 Nazis wurden die ganze Zeit über von einer gut gelaunten Menge von über 700 Antifaschist_innen mit reichlich Schneebällen und spöttischen Parolen bedacht.
Unser Dank geht an alle, die sich gestern mit uns dem braunen Mob entgegengestellt haben! Ihr seid großartig!
Linke Freiräume verteidigen – kein Fußbreit den Nazis – Kafe Marat Forever!

Aufruf: Nazis stoppen! Kafe Marat verteidigen!

Für Morgen, Samstag den 21.Januar 2012, planen Nazis aus dem Spektrum des Freien Netz Süd (FNS) in München einen Aufmarsch gegen das selbstverwaltete „Kafe Marat“ durchzuführen.

Als linker Freiraum und als klar antifaschistische, antirassistische und emanzipatorische Einrichtung passt das „Kafe Marat“ den Nazis nicht ihr Weltbild.

Die Nazis wollen sich um 12:00 am Hauptbahnhof treffen und gegen 13:30 versuchen, zum Kafe Marat laufen!

Wir werden diesen Versuch, linke, antifaschistische und unkommerzielle Strukturen zu bedrohen und einzuschüchtern, nicht zulassen.

Es wird zwei antifaschistische Kundgebungen am Samstag geben:

Die eine startet um 11.00 Uhr vor dem Kafe Marat (ganztägig). Die andere beginnt um 12.00 Uhr am Stachus. Kommt zahlreich und entschlossen!

Gemeinsam, entschlossen, vielfältig und laut gegen den Naziaufmarsch am 21.Januar 2012 in München!

Kafe Marat verteidigen!

Alerta Antifascista!