Beiträge von freitagskafe

Mo. 24.04. G20-Gipfel in Hamburg – Der Gipfel der Repression?

Anlässlich des im Juli diesen Jahres stattfindenden G20-Gipfels in Hamburg dürften Maßnahmen staatlicher Repression keine Randerscheinung bleiben. Schon jetzt wird in Hamburg-Harburg z.B. eine Gefangenensammelstelle mit 400 Plätzen nebst angeschlossener gerichtlicher Außenstelle zum Erlass von Haftbefehlen und länger andauernden Ingewahrsamnahmen während des Gipfels vorbereitet. Die Veranstaltung soll einen Überblick über mögliche staatliche Repression im Vorfeld und während deas G20-Gipfels geben. Gleichzeitig soll über die mutmaßlichen polizeilichen und geheimdienstlichen Vorfeldaktivitäten berichtet und über mögliche polizeiliche Einsatztaktiken während des G20-Gipfels informiert werden. Schließlich sollen auch sinnvolle Gegenmaßnahmen zur Diskussion stehen.

20 Uhr

Fr. 21.04. Vortrag zur Autonomen Wohnfabrik

Das habiTAT hat die Strukturen des deutschen Mietshäusersyndikats in den österreichischen Rechtsraum übertragen. Das Ziel ist die Realisierung und Unterstützung solidarischer Hausprojektinitativen & konkrete Projekte.

Jetzt ist der Startschuss für das erste habiTAT-Hausprojekt in Salzburg gefallen!

„Die Autonome Wohnfabrik soll bald ihre Tore für selbstverwaltetes und solidarisches Wohnen öffnen. Das Ziel ist es, ein Objekt in Bahnhofsnähe vom Markt freizukaufen und leistbares Wohnen in einer Stadt, in der die Mieten astronomische Höhen erreichen, zu ermöglichen. Hierbei kann sich auf die Erfahrung der Linzer Hausprojektgruppe Willy*Fred und die Strukturen des Dachverbands habiTATgestützt werden. In der Autonomen Wohnfabrik wollen wir Raum schaffen für gesellschaftliche Alternativen. Das soziale Miteinander sind dabei nicht nur wir sondern auch Personen die mit uns unsere öffentlichen Räumlichkeiten benutzen. Diese Veranstaltung soll dazu dienen einen Einblick in das Konzept, die Ideen und die solidarische Finanzierungsstruktur zu gewinnen, sowie die Akteur*innen kennenzulernen. Dabei möchten wir euch auch die Möglichkeiten erläutern wie ihr das Projekt unterstützen könnt. Mit solidarischen Grüßen, die Autonome Wohnfabrik“

Do. 20.04. Infoabend zu den Protesten in Köln

Am 22. und 23. April will die AfD ihren Bundesparteitag im Maritim-Hotel in Köln abhalten. Viele tausend Antifaschist_innen werden deshalb nach Köln fahren. Am Morgen des 22. 4. wird von einem breiten Bündnis zu Blockaden rund um den Veranstaltungsort aufgerufen, am Nachmittag gibt es eine antirassistische Großdemonstration.

Bei der Veranstaltung wird es Informationen zur AfD, dem geplanten Bundesparteitag und den Protesten geben.

Zu den Protesten ist eine gemeinsame Busanreise aus München geplant. Bei der Verantaltung wird es Bustickets zu kaufen geben. Preis: 35€/ Soli: 45€

20 Uhr

Mi. 19.04. Kælan Mikla + Kackschlacht

Kælan Mikla (Darkwave, Reykjavik)
Kælan Mikla is a three-piece punk/no-wave band from Reykjavík slowly getting darker and deeper with new waves and more instruments. The band consists of three girls who perform their own poetry and have been described as an avant-garde, fresh breeze into the Icelandic music scene in the past two years.

Kackschlacht (Punk, Braunschweig)
„Wenn ich so einen richtigen tollen Song höre, muss ich dazu immer mit dem Kopf nicken, als ob ich zu jedem einzelnen Takt „Ja“ sagen wollte. „Ja“, „Ja“, „Ja“ das rockt. und manchmal dreh ich’s dann plötzlich um. „Nein“, „Nein“, „Nein“, hört bloß nicht auf zu rocken.“

Doors: 20h

Do. 13.04. A-Kafe

Das A-Kafe zeigt den Film PROJEKT A.
Mit anschließender Diskussion.

PROJEKT A taucht ein in die Welt der Anarchie. Ein Dokumentarfilm über Menschen, die erste Schritte in Richtung einer neuen Gesellschaft wagen. Sie träumen von einer Welt ohne Herrschaft und ohne Ausbeutung, organisiert nach dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe.

Offen ab 20 Uhr

Sa. 08.04. Fabulous Go-GoBoy From Alabama + Wasted Pido

Du hast dich lange genug herumgeärgert mit dieser Welt und ihrer Beschaffenheit. Ab jetzt geht’s für dich nur noch bergauf. Dafür sorgen:

The Fabulous Go-Go Boy From Alabama (One-man-Rock‘n'Roll, Brasilien)
He is not really from Alabama, he is from São Paulo, Brazil, but what is important here is that he plays guitar, bass drum, road sign, hi-hat and voice at the same time.

und

Wasted Pido (One-man Nofuture Country, Italia)
A one man band show of dirty rock n roll, a mixed-up lo-fi attack of shaking rhythms and no future country ballads made with cheap electronic devices.

An den Plattentellern serviert zudem Georg Gulaschkanone seine leckersten Stücke.

und: vornehme Cocktailbar wie im Fernsehen

Offen ab 20 Uhr

Fr. 07.04. FCKR + E-Egal + Digitalbox

FCKR (Punk, Leipzig)
Drecksch, Dreckscher, FCKR! Pöbeln auf hohem Niveau, mit straightem, fiesen Sound und Synthie-Support, der an alte NDW-Klassiker erinnert.

E-Egal(Punk, Brunswick)
Depressiver Funpunk aus der Metropolregion Braunschweig, wo ja z.B. auch Kackschlacht herkommen.

Digitalbox (Punk, Dachau)
Chaotisches Deutschpunk-Moussaka aus Dachau

Offen ab 20 Uhr

Ab 20 Uhr lädt auch der Infoladen ein und zwar zum Spielen: In der Reihe „Das politische Brettspiel“ wird sich diesmal „Stalinallee“ gewidmet. Mitspielende sind herzlich willkommen. Los geht’s pünktlich 20:00 Uhr. Die Stalinallee oder auch Karl Marx Alle bzw. Frankfurter Alle in Berlin war nicht nur Ort der Streiks gegen die allgemeine Erhöhung der Arbeitsnormen beginnend am 16. Juni 1953 sondern auch Schauplatz von Barrikadenkämpfen in der Novemberrevolution und der Märzrevolution von 1848.

06.04.: Antifa-Café

Bittsteller – Hinter dem Faschismus steht das Kleinkapital
(mit Robert Andreasch)

Von untergetauchten Holocaustleugnern bis zur Jungen Freiheit. Einblicke in das Spenden- und Bettelwesen der radikalen Rechten.

Wer finanziert – jenseits der mit staatlichen Geldern versorgten Parteien – rechte Gruppen, Verlage, Zeitschriften? Wie gelangt Geld in den illegalen Untergrund? Was passiert eigentlich, wenn man der radikalen Rechten Geld zukommen lässt?

Robert Andreasch hat dazu hunderte interne Originaldokumente aus den Jahren 1999-2009 ausgewertet. Sein anschließend entstandener Text „hinter dem Faschismus steht das Kleinkapital“ ist nicht allein eine Studie zur „Graswurzelfinanzierung“ der extremen Rechten sondern auch ein Best-Of ihrer peinlichsten Bettelbriefe und Danksagungen.

Außerdem Antifa-News, Musik, Speis & Trank

Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr

Mi. 05.04. Aktuelle Entwicklungen für afghanische Asylsuchende

Die Entrechtung von Asylsuchenden schreitet weiter voran. Sowohl die EU als auch die Bundesregierung haben Abkommen mit Afghanistan geschlossen,die die Abschiebung von Geflüchteten nach Afghanistan erleichtern. Trotz massiver öffentlicher Kritik halten die Hardliner*innen in Bundes- und Landesregierung an den im Dezember 2016 begonnenen Sammelabschiebungen nach Afghanistan fest. Vor Allem Bayern zeigt sich hier einmal wieder besonders unerbittlich in einer Politik der rassistischen Abschottung. Wir wollen gemeinsam mit Betroffenen die aktuelle asylrechtliche und politische Situation betrachten sowie mit euch über politische Gegenstrategien sprechen.

Beginn: 21 Uhr

Fr. 31.03. Black Cat Dub Federation + .Gram. + Turd Sandwich + Sabot Noir + Rötten Shock & Diskussionsrunde

Trambahn Soli Party

Nach einem Konzert in einer Trambahn wurden im Dezember 50 Leute festgenommen und über Nacht in garagenartigen Zellen festgehalten. (Mehr Infos)

Es spielen auf:

Black Cat Dub Federation (Dub, München)
Punks playing Anarcho-Dub.

.Gram. (Hardcorepunk, München)
Negativ gestimmter Harcorepunk

Turd Sandwich (Punk, München)
Punk, Dubcore, whatever

Sabot Noir (Punk, München)
Deutschpunk, Crust, Hardcore.

Rötten Shock (Punk, München)
Coranzon-Punk aus Múnich

Danach: Martikal LS. I&I Dubwise

Bringt euer Lieblingskleidungsstück mit mit, wenn ihr das megafreshe Trambahnmotiv draufdrucken wollt.

Um 20 Uhr geht’s los.

Außerdem:

Der Infoladen lädt um 20 Uhr zur Diskussion: Das Für und Wider einer akademischen Karriere für radikale Linke lautet das Thema an diesem Abend. Als Grundlage der Diskussion soll der jüngst im Lower Class Magazine erschienene Artikel mit der Forderung „Wir brauchen eine Diskussion über die Karriereplanung der linken Studis“ dienen.