Beiträge von mittwochskafe

Mi. 07.02. Kino

Im großen Saal wird ein Dokumentarfilm gezeigt, der sich thematisch mit der sogenannten „Swing-Jugend“ während des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Der Film erzählt von einer vergessenen Rebellion, die noch nie zuvor filmisch dargestellt worden ist: In den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts entschieden sich Tausende von Jugendlichen für eine Lebenskultur, die im diametralen Gegensatz zu den Idealen des nationalsozialistischen Regimes stand. Anhand von aktuellen ZeitzeugInnen-Interviews und ergänzenden Zeitdokumenten wird die Geschichte der so genannten Wiener Schlurfs sowie der Swing-Jugendlichen aus Prag (Potapky), Paris (Zazous) und deutschen Städten (Swing-Girls und Swing-Heinis) erzählt.

Beginn: Pünktlich um 21 Uhr

Dauer: ca. 70 min.

Mi.01.02. Streetart zwischen Revolte, Repression und Kommerz

Woher rührt die subversive Kraft von Graffitis und das nicht erlahmende Verfolgungsinteresse staatlicher Repressionsorgane? Was Street Art (einst?) ausmachte, war und ist die politische Dimension in Form von Illegalität und der Aneignung von Stadt – viel mehr noch als ihr künstlerisches Erscheinungsbild.

In Hamburg wurde Walter F. alias OZ für insgesamt 8 Jahre in den Knast geschickt, nur weil er seine immer gleichen Smiley-Zeichen auf die Rückseiten von Verkehrsschildern oder auf hässlich-graue Bunkerwände sprayte. In Paris verzierte Miss.Tic mit poetischen Pochoirs Häuserwände ganz in der Tradition des Situationismus. Auch sie wurde dafür angeklagt, um sich nur wenig später als hip-angesagte Künstlerin in ihrem Ansinnen, sich einen Platz in der Kunstgeschichte zu erobern, bestätigt zu fühlen.

Jorinde Reznikoff und KP Flügel haben in der Edition Nautilus das Buch „Bomb it, Miss.Tic“ herausgegeben und sowohl die widersprüchliche Karriere der Graffiti-Künstlerin als auch den Prozess gegen OZ journalistisch verfolgt. Im Rahmen der Veranstaltung wird zu diskutieren sein, inwieweit Street Art ihren rebellischen Ursprungscharakter als ?Aufstand der Zeichen“ noch bewahren kann, oder ob sie sich dem Verwertungsinteresse des kapitalistischen Kunstbetriebs nicht mehr widersetzen kann.


Beginn: 20:30 Uhr

Wie immer mit köstlichem Essen und nach dem Vortrag Aufgelege.

Infotelefon, Twitter und EA

Das Infotelefon ist morgen ab 10:30 Uhr geschalten.
Habt Ihr Infos ruft an unter:
0176 94621861
Braucht Ihr Infos ruft entweder beim Infotelefon an oder folgt dem Ticker:
https://twitter.com/nazis_stoppen

Den EA erreicht Ihr unter
089/448 96 38

Wir sehen uns morgen auf der Straße!

Kafe Marat verteidigen!

Alerta Antifascista!

Mi 18.01. Infoveranstaltung des war-starts-here Bündnis

WSHFlyer

Mi. 11.01. Mobivortrag zu den Protesten gegen den WKR-Ball in Wien

Am 27. Januar 2012, dem Jahrestag der Auschwitzbefreiung, findet der Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) statt. Dort treffen sich jedoch nicht nur ein paar Burschenschafter in Frack, Schärpe und Schmiss. Vielmehr ist das Treffen in der Wiener Hofburg, dem Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, ein Stelldichein der alten und neuen Rechten Europas[…]
weiterlesen auf:
antifanet.at

Beim Mobivortrag am Mittwoch gibts ab 20:30 Uhr Infos zur Anreise, den geplanten Aktionen, sowie den Veranstaltungen im Vorfeld.

Natürlich wie immer mit leckerem Essen und danach Aufgelege von
P. Bertelshofer (Pop/Punk/Trash)

Mi. 28.12. Antifa-Soli Versteigerung und Party

Charity war gestern

Am Mittwoch, dem 28.12.11, findet im Mittwochskafe eine Große Benefiz-Versteigerung zu Gunsten von Münchner Antifazusammenhängen statt. Da der Kapitalismus noch nicht abgeschafft ist, kostet linke Politik leider Geld, das irgendwo herkommen muss. Hierzu werden die erlesensten Ding ansprechend präsentiert und anschließend meistbietend versteigert. Und ihr könnt mitmachen: Bringt uns Kurioses oder Interessantes, Wertvolles oder Lustiges, Politisches oder Praktisches, gerne auch eure überflüssigen Weihnachtsgeschenke und wir verwandeln sie in Solikohle. Ein Potpourri in noch nie gekanntem Ausmaß wird im Laufe des Abends feilgeboten. Eine wirklich einmalige Gelenheit die unterschiedlichsten Sachen zu bekommen. Da ist für jede_n was dabei – garantiert!

+ Special Getränk, Feuertonne und Party

den passenden Sound dazu gibts von Limbo-Limbo (Showtunes, Pop & Wirres)

Mi.21.12. Lesung: Das Leben meiner Mutter (Oskar Maria Graf)

„Wenn alle meine Bücher vergehen, dieses Buch schreibt mir keiner nach und dies Buch bleibt. Dös glaub‘ i bestimmt.“ Oskar Maria Graf über „Das Leben meiner Mutter“ in der Dokumentation „Erinnerungen an Oskar Maria Graf“ von Ray Müller, BR 1984.
Das Leben meiner Mutter spannt den Bogen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis Mitte der 30-iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Wie der Titel vermuten lässt, ist es eine Biografie der Mutter Grafs, Theres »Resl« Graf, geborene Heimrath.
Wie in fast allen seinen Büchern legt Graf schonungslos Zeugnis ab, über sich und seine Begegnungen mit einer Fülle an Gestalten. Oskar Maria Graf liefert mögliche Erklärungen, wie aus der Weimarer Republik ohne grossen Widerstand der Nationalsozialismus folgen konnte. Er verurteilt gnadenlos die Schleicher, Zyniker, Ideologen und die sich jeder Strömung anpassenden Mitmacher.
Im Fokus der Lesung steht das Ende der Weimarer Republik und Grafs Flucht aus München.
Beginn: 21:00 Uhr.
Dazu gibts natürlich wie immer köstliches Essen und zusätzlich als Getränkespecial Feuerzangenbowle.

Mi. 14.12. Jukebox

Ein letztes Mal dieses Jahr gibt es noch einmal die legendäre Jukebox. Bringt also eure Musik auf MP3, CD, Schallplatte oder wie auch immer mit.

Dazu wie immer köstliches Essen!

Mi. 30.11. Mobivortrag „Police partout, justice nulle part!“

Unter dem Motto „Police partout, justice nulle part!“ ruft die emanzipatorische autonome antifa münchen (eaam) zu einer Demonstration gegen staatliche Repression und im Gedenken an den mit 15 Jahren von einem Athener Cop ermordeten Alexandros Grigoropoulos und alle vom Staat Ermordeten auf.
Die Demonstration soll am 10.12.11 um 17:30 am Goetheplatz starten.

Im Mittwochskafe am 30.11. gibt es die letzten Infos und den aktuellen Stand zur Demonstration.
Im Raum 2 zeigen wir: Schrei im Dezember

Wie immer mit köstlichem Essen und Musik aus der Dose.

Sa. 19.11. Doch Naziaktion in München

A.I.D.A.:
Das Verbot ihrer am Samstag, 19. November 2011 am Heimeranplatz geplanten Kundgebung haben sie nicht juristisch angefochten. Die Neonazis des Neonazinetzwerks „Freies Netz Süd“ (FNS) mobilisieren nach a.i.d.a.-Informationen nun jedoch zu einer bisher nicht angemeldeten Aktion um 12.00 Uhr am Ostbahnhof!

(…)

Dabei handelt es sich nach aktuellen Informationen offenbar um einen Sammlungs- und Schleusungspunkt, vor allem für auswärtige Neonazis. Der „Freies Netz Süd“-Aktivist Norman Bordin hat einen Aufmarsch vom U-Bahnhof „Am Hart“ zum Landesamt für Verfassungsschutz in der Knorrstraße und zurück angemeldet. Losgehen soll es um 13.00 Uhr. (Weiter)