Beiträge von mittwochskafe

Mi. 14.2. Schnulzenabend

Hohe Emotionalität garantiert!

Ein ganzer Abend und es gibt nichts anderes als Schnulzen zu hören! Das wird sehr gut. Also, all you lovers out there, all broken-hearted fools, all you Wasweißichwas: kommt ins Kafe, Schmachten und Schwofen, Knutschen und Kichern, Weinen und Wanken, Alkohol und Alliterationen.

Sa. 10.02. Black Cat Soul Club

Am Samstag steigt wieder die jährliche Soul-Party. Kommt vorbei! Ab 21 Uhr geht’s los. Keine Vokü.

Mi. 31.1. Vortrag über Titoismus

Titoismus – Theorie und Praxis des Selbstverwaltungssozialismus in Jugoslawien

Vortrag von Matthias Zwack

Jugoslawien wird heute wahrscheinlich vor allem mit gutem Essen und schönen Stränden in Verbindung gebracht. Weniger bekannt ist, dass das Land einstmals Schauplatz eines historisch einzigartigen Versuches war, einen anderen Sozialismus zu errichten. Einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“, der die Beschränkungen von Klasse, Geschlecht und Nation hinter sich lassen und auf Weltoffenheit, individuellen Freiheiten und echter sozialer und politischer Teilhabe basieren sollte. Obwohl das jugoslawische Modell – von einer durch und durch autoritären Partei von oben initiiert – durchaus widersprüchlich war, feierten es Linke in Ost und West über fast ein halbes Jahrhundert hinweg als erfolgreiche Alternative zu Kapitalismus und Staatssozialismus – bis es in einer Serie blutiger Bürgerkriege zusammenbrach.

Der Vortrag lässt dieses vergessene Kapitel in der linken Bewegungsgeschichte noch einmal Revue passieren und stellt die Frage seines Erfolgs und Scheiterns neu. Im Zentrum steht die Diskrepanz zwischen autoritären und antiautoritären Elementen, die im sozialistischen Jugoslawien nebeneinander bestanden und sich gegenseitig ergänzten. Vor diesem Hintergrund wirft der Vortrag die Frage auf, was wir aus der jugoslawischen Erfahrung für unsere heutige Theorie und Praxis mitnehmen können.

Im Anschluss gibt es eine Auswahl an jugoslawischem Punk, Postpunk, Wave und Synth-Pop der 1970er und 1980er Jahre zum Tanzen und Zuhören, aufgelegt von dem wie immer großartigen Gregor Giesing.

Offen ist ab 20.00, Vortrag beginnt 21.00.

Sa. 27.1. Chaos oder Anarchie – Konzert und Party

Soliparty gegen staatliche und gesellschaftliche Repression

mit Rötten Shock, Pirates of Suburbia, Digitalbox und Wunst

In München häufen sich derzeit die Repressionsfälle gegen anarchistisches, antifaschistisches, ja gegen beinahe jede Form von linksradikalem Engagement. Auf der Straße wird der Protest gegen rassistische, nationalistische, sexistische und andere autoritäre Organisationen durch die Cops angegriffen, die Münchner Gerichte rechtfertigen diese Angriffe später vor Gericht und kriminalisieren den Protest gegen diese.

Dabei sind diese Delegitimierungsversuche gegenüber linkem Engagement Ausdruck gesellschaftlich mehrheitsfähiger Normvorstellungen, deren Reproduktion von allen Mitgliedern der Gesellschaft erwartet wird. Egal ob Heteronormativität, Leistungszwang oder Identitätszwänge gegenüber einer „deutschen Leitkultur“, wer gegen diese Normen verstößt, muss mit Gewalt zurück in den Bereich des „Normalen“ gezwängt werden.

Weil gegen einige von uns hohe Geldstrafen verhängt wurden, benötigen wir nun Geld, um diese Menschen finanziell zu unterstützen und die Repressionskosten solidarisch auf viele Menschen zu verteilen. Deshalb kommt vorbei, feiert mit uns, trinkt Bier und andere Getränke und spendet ein wenig Geld zur Bewältigung unserer Repressionskosten.

19 Uhr: Einlass

20 Uhr: Diskussion zum Thema finanzielle Ausgrenzung in linken Räumen

Ab 21:30 Uhr: Party mit Rötten Shock, Pirates of Suburbia, Digitalbox und einem Special Guest

In Raum 2: Eine Person sammelt Spenden für seine geschlechtsangleichende OP. Kommt vorbei und trinkt Getränke für einen Guten Zweck!

Solidaritätserklärung der Nutzer des „Haus mit der Roten Fahne“

Zum reaktionären Vorstoß der CSU gegen das „Kafé Marat“

„Es war eine interessante Debatte über den Kampf gegen eine unliebsame politische Institution (…). Wir sagen klar: Um diese Institution ist es nicht schade, wir brauchen keine Kommunisten in dieser Stadt.“ (Manuel Pretzl, CSU, am 15. Februar im Münchner Stadtrat zum „Haus mit der Roten Fahne“)
Werte Nutzerinnen und Nutzer des „Kafé Marat“, mit obigen Worten krönte der CSU-Fraktionsvorsitzende (und Antragsteller gegen Euch) eine Debatte im Münchner Stadtrat, der gegen demokratische Grundrechte im Februar 2017 mehrheitlich die Liquidierung des „Haus mit der Roten Fahne“ im Münchner Westend beschloss, nachdem die Landeshauptstadt monatelang behauptet hat, das Haus müsse verschwinden, um „bezahlbaren Wohnraum“ zu schaffen. Danach wurde seitens der Stadt Räumungsklage gegen uns eingereicht, welche im November vor dem Landgericht verhandelt wird. Das „Haus mit der Roten Fahne“, eine seit über 40 Jahren in der Tulbeckstraße ansässige Institution der Arbeiterbewegung, soll verschwinden, weil sie einer Koalition aus CSU, SPD und offenen Faschisten ein Dorn im Auge ist. Im Zuge einer allgemeinen Mobilmachung, gerade nach der Hamburger Bürgerkriegsübung, gegen alles und jede/n, was/wer nicht in das Weltbild der CSU passt, wundert es wenig, dass auch gegen das „Kafé Marat“ vorgegangen wird – ebenfalls mit Lügen und „ordentlicher Beweisführung“, mit dem Unterschied, dass in Eurem Fall von Anfang an die politische Stoßrichtung benannt wird. Diese Leute scheinen Angst vor einer sich organisierenden antikapitalistischen und antifaschistischen Jugend zu haben. Man hätte ein wahltaktisches Manöver vermuten können, würde die selbsternannte „Sammlungsbewegung zur Rettung des Vaterlandes“ nicht schon seit 1949 das Grundgesetz sturmreif schießen. Lasst uns die Angriffe auf unsere Häuser der Kultur und der politischen Diskussion, wie auch die Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit gemeinsam beantworten!
Mit solidarischen Grüßen, die Nutzer des „Haus mit der Roten Fahne“

Mo. 10.07. Konzert: Sinatra & Hector Savage

Dein Montag war, wie eh und je, so richtig lahm und öde? So richtig ermüdend und schlauchend? Arbeit ist scheisze? Geil, dann komm‘ rum und lass‘ den Frust raus! Zwei schnuckelige Kapellen versüßen dir den Start in die Woche:

Sinatra (Hardcore/Grind, Berlin)
Hardcoregeschrabbel mit nicer Grindkante aus Berlin, lässt sich gut Kopfschütteln zu!

Hector Savage (Blackend Hardcore, Köln)
Fein abgeschmeckter Blackened Hardcore aus Köln, geht gut tief rein!

Mi. 05.07. Mittwochskafe fällt aus!

Liebe Leute,

das Mittwochskafe fällt diese Woche wegen den Protesten gegen den G20-Gipfel aus!
Als Ausgehtipp für alle Daheimgebliebene empfehlen wir am Donnerstag auf den Wagenplatz zu gehen und kräftig Pizza zu verspeisen.

Bis nächste Woche!

Sa. 24.06. Vortrag und Soliparty der DemosanitäterInnen München

Ab 21 Uhr findet ein Vortrag der Anarchistischen Initiative Ljubljana
über Autonome Räume in Slowenien und ihre Bedeutung für soziale
Bewegungen statt.

Dannach folgt eine Soliparty für die Demosannitäterinnen München mit
Techno im großen Raum und im Raum 2 gibt es Soli-Drinks gegen
Repression. Dazu die ganze Nacht Sprechgesang aus der Dose!

LINE UP:

Bennet K. | TECHNO

Dycide & mönch | DRUM & BASS

Michael Schroller | TECHNO

Vortrag (english below):
Anarchistische Initiative Ljubljana
Während Kriege rumoren, rechte Bewegungen erstarken, Politiker die
Demokratie bedrohen, ist unsere Stärke der Austausch und der Aufbau von
langfristigen Projekten. Auch der Kampf um die Straße und die
Nachbarschaft ist wichtiger denn je.
Was für eine Rolle spielen dabei autonome Räume in unseren Kämpfen?

Wie stellen wir sicher, dass unsere Räume nicht ein selbstbezüglicher
und gesellschaftlich irrelevanter Ort sind, sondern eine Zeitlose Quelle
für Inspiration, neue Kontakte, Ideen, sowie für unsere Leidenschaft zu
leben und zu kämpfen, bleiben?
Wie stellen wir sicher, dass unsere Plätze als Modell für soziale
Beziehungen dienen können, um eine Welt sichtbar zumachen, in welcher
wir leben wollen?
Und wie stellen wir sicher, dass wir nicht gestoppt werden. Wie
gestalten wir unsere Räume so, damit sie Festungen für unsere kämpfenden
Gruppen werden?
GenossInnen aus Slowenien (Ljubljana) berichten über ihre Erfahrungen,
die sie seit jeher gemacht haben. Erfahrungen über den Aufbau lange
bestehender autonomer Projekte, die von Geflüchteten, AntifaschistInnen,
etc. genutzt werden.
Wir laden, zum Austausch über die Gefahren und Freuden im Kampf um
Freiräume, ein.

english:
ROLE OF AUTONOMOUS SPACES IN SOCIAL STRUGGLES
Anarchist initiative Ljubljana
As the rumble of war and rising right-wing movements and politicians
threaten Europe, the strength of our connections, the power to build our
long-term projects, and the fierce determination to hold our streets is
becoming more important than ever. What is the role of autonomous spaces
in our struggles?
How do we make sure we do not become a self-referential and irrelevant
space but remain a timeless source of inspiration for new connections,
ideas, and the passion to live and fight?
How do we ensure that our spaces serve as a model for social
relations in the world we wish to inhabit, and how do we make sure we
don‘t stop there?
How do we turn our autonomous spaces into strongholds for communities in
struggle?
Join a comrade from Slovenia, as they share their experience building
long-term autonomous projects and infoshops, how they are used in
different migrant, antifascist and anti-gentrification struggles, and
the joys and dangers of that process.

Demosani-Party

Sa. 01.04. Paramnesia, Depravation, Abest, Kondor, Todesnot, Strick, Lust & Nan, Ctr

Mes chéries, euer Lieblingskollektiv lädt ein zum fröhlichen Getanze, Gesinge und Liebeleien mit vier wundervollen Kapellen, die ihr bestes geben werden, um euch zu beschallen.

Großer Raum:

Paramnesia
https://paramnesiaxpa.bandcamp.com/
Grundstabiler Atmo-Black-Metal aus Frankreich.

Depravation
https://depravation.bandcamp.com/
Wütender Mix aus Black und Death Metal aus Giessen.

Abest
https://abest.bandcamp.com/
Ebenfalls wütender Post Metal mit Hardcoreschlagseite aus Göttingen.

KØNDØR
Post Metal Walze aus Regensburg.

Kleiner Raum:

Todesnot
https://todesnot.bandcamp.com/album/malaise
Wütende sludgy Harcore Grind wat weiß ich denn Dudes aus München.

Strick
Blackened grind geballer für den erhobenen Zeigefinger aus München.

Lust & NaN
Zwei so ganz verrückte Deppen aus München.

CRT
So ein Dude mit ’ner Felge und sowas, der Krach macht aus München

Wie eh und je wird es Speiß und Trank geben, ohne einem Tiere leid zugefügt zu haben. (vegan fast food, geil.)

5 schmale Taler kostet der Spaß Eintritt.

Achja, Rassimus, Sexismus, Homophobie und ähnliches können wir so gar nicht leiden und bleibt auch draussen.

Herzchen, Bussis, Herzchen.

Euer Black Cloud Collective.

Mi. 29.03. Rage Against Abschiebung – Warmup-Party

Kommt zur großen Rage-Warmup-Party im Mittwochskafe:

RageWarmUp

Guts Pie Earshot (Cello-Breakbeat-Punk, Berlin)

Monstaubmaschine (Psychedelic, Landshut)

Last (Noise)