Beiträge von queer_kafe

Do. 24.12. Queer Weirdmas Kafe

Es ist so weit! Das Queerkafe öffnet zum letzten mal in diesem Jahr seine Türen. Wir feiern am 24.12.15 unser Queer Weirdmas Kafe! Los gehts ab 22 Uhr mit kühlen Getränken und unchristlichen Liedern. Achtung, es wird dieses mal kein Essen geben! Weiter gehts dann wieder im nächsten Jahr am 28.01.16. Wir freuen uns auf euch!
Euer Queerkafe ♥

Sa. 28.11. Feminist Subversion + Queerkafe – Party: Loop Motor, Mary Maude, Sprudelpanda, Sangeet!

Flyer-Text: 28-11-15 FMNST SBVRSN QUEERKAFE present Vol. 2 WORKSHOP ab 15.00 PARTY ab 21.00 KAFE MARAT

Feminist Subversion und das Queerkafe laden am 28.11.2015 ein zu einer wunderbaren Party mit viel Glitzer und:

Workshop (ohne cisMänner) von 15 bis 19 Uhr:
DIY Sextoys & Genderbending devices (Spendenempfehlung 5€)
Damit wir wissen, wieviele Menschen teilnehmen, wär es gut eine kurze Nachricht als Anmeldung an uns zu schicken.

PartyPartyParty!
Offen ist ab 20:30 Uhr, Eintritt 3-5 €

Konzert ab 21:30 Uhr
Extra aus dem fernen Dresden anreisend: Loop Motor (https://www.youtube.com/watch?v=96Z0ZI04e9s)

danach Aufgelege mit:

Mary Maude (https://www.mixcloud.com/marymaude/) (Candy Club)

Sangeet (https://sangeet1.bandcamp.com/)

Raum 2 wird die ganze Nacht lang vom Sprudelpanda beschallt.

Getränkespecials wird es natürlich auch geben → Pfeffi 1€, Vodka-O und Panda 3€

Außerdem gibt’s eine vegane Snackecke (Cupcakes, Pizzaschnitten usw.) mit Spendenbox.
Menschen, die noch was dafür mitbringen wollen, können das gerne machen, sollten uns das aber mitteilen.

Wir freuen uns auf euch!

Do. 26.11. Queerkafe: The Punk Singer

Das Queerkafe im November lassen wir ganz ruhig angehen. Gemeinsam mit Euch wollen wir uns den Film < The Punk Singer - a film about Kathleen Hanna > sehen. Dieser wurde leider nur kurz in München gezeigt, aber jetzt bekommen wir alle nochmal die Gelegenheit, ihn anzuschauen.

Der Film wird auf Englisch gezeigt, wir versuchen noch Untertitel auf Deutsch oder jedenfalls Englisch zu besorgen.

Offen haben wir ab 20 Uhr, der Film wird ca. 21 Uhr losgehen.
Eintritt ist frei!

Wir freuen uns!

Do. 22.10. Queerkafe im Oktober: First Fatal Kiss + Support (tba)

Am 22.10.15 findet wieder das Queerkafe statt, wie gewohnt im Kafe Marat in der Thalkirchnerstr. 102, offen ab 20 Uhr mit supersnacky veganer Vokü, halbwegs kühlen Getränken und diesmal wundervoller Live-Musik!

First Fatal Kiss (queer! kitsch! punk!) aus Wien
„Ausgerüstet sind First Fatal Kiss mit verzerrtem Bass, 80er-Jahre Orgelsound, einem Jazz(Punk)Drum-Set und bis zu dreistimmigem Gesang, der auch mal durch’s Telefon daherkommt.
Ab und zu wird (noise-)gegeigt und Songparts mit Kazoo oder Blockflöte konterkarieren Schweinerock(jazzpunk)-Experimente.“
mehr: http://firstfatalkiss.net/

Support / tba

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Do 25.06. Queerkafe: Vortrag und Solikonzert für Prozesskosten

Das Ergebnis der Testaktion in Münchner Diskotheken war niederschmetternd. Den Aktionsteilnehmenden afrikanischer und türkischer Herkunft wurde in den wenigsten Clubs Einlass gewährt, während die weißen Vergleichspersonen ausnahmslos eingelassen wurden.

Gegen die sechs schwerwiegendsten Fälle hat Hamado Dipama auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes geklagt und damit zu erreichen versucht, dass Alltagsrassismus ernsthaft thematisiert und bekämpft wird.

Um 20h wird Hamado vom Verlauf der Prozesse berichten.

Danach Konzert mit sally rides und jane wayne & the pink popes.

Wie immer gibt es leckeres veganes Essen.

Einlass: 19:30
Solieintritt: 3-5 €

Queerkafe goes Friday!

Das Queerkafe im Mai findet dieses mal an einem Freitag statt! Nach unserem Vortrag zu Queer Zines und Lesbenbewegung in der DDR als zwei Beispiele queer/feministische Praxen in Vergangenheit und Gegenwart statt, spielt Michael Lobesan​ und danach legt DJ A* auf. Wie immer gibt es dazu kühle Getränke und leckeres, veganes Essen! Kommt zahlreich, es darf gefeiert werden!

Vortrag: Queer Zines und Lesbenbewegung in der DDR als zwei Beispiele queer/feministische Praxen in Vergangenheit und Gegenwart

Als Aktivistin und Historikerin habe ich irgendwann angefangen mich zu fragen: Wie sehen gegenwärtige und vergangene queer/feministische Praxen aus? Was bewegt(e) andere Queers? Was haben sie bewegt? Nach einer kurzen Einführung zu der Frage, warum Queer und Feminismus für mich unbedingt zusammengehören, werde ich zuerst über queer/feministische Zines sprechen. Zines sind selbst-publizierte Hefte, mit denen Erfahrungen geteilt, Wissen gesammelt und sich ausgetauscht wird. Queer/feministische Zines waren und sind ein wichtiges Zeugnis von Leben und Lieben jenseits der Heteronormativität. Im zweiten Teil werde ich über die Lesbenbewegung in der DDR sprechen und aufzeigen, was sie trotz einer starken staatlichen Repression, bewegt haben. Es braucht für den Vortrag keine besonderen Vorkenntnisse

Maria schreibt Zines, alleine und zusammen mit anderen, ist Mitorganisatorin des Queer Zinefest Berlin und des queer:film:fest paranoid:paradise in Leipzig. Sie forscht zu Lesben in der DDR und den neuen Bundesländern von den 1970er bis 1990er Jahren.

Für die Freiheit, für das Leben – Selbstbestimmung muss es geben!

Aufruf von Feminist Subversion:

Alle Jahre wieder kommen christliche Fundamentalist_innen nach München, um “ein authentisches Zeugnis für eine “Kultur des Lebens“ [zu] geben“. So auch dieses Jahr am 9. Mai 2015. Die Fundis wollen sich um 14:30 Uhr am Sendlinger Tor versammeln, um von dort ihren „Gebetszug“ zu starten.

Bei diesen 1000-Kreuze-Märschen wollen sie gegen das Recht auf Abtreibung und gegen selbstbestimmtes Lieben und Leben demonstrieren, da in deren Augen Abtreibung einen Mord und die momentane Rechtslage ein sogenanntes „Töten-Wollen-Dürfen“ darstellt. Dass bei einer Abtreibung eine Ansammlung von Zellen ohne Bewusstsein o.ä. aus dem Körper der Person entfernt wird, akzeptieren die reaktionären Christ_innen von EuroProLife und Co. nicht. Stattdessen wird eine Frau*, die abtreibt, als Kindesmörderin diffamiert und der eigentliche Eingriff als ein unmenschlicher Akt der Grausamkeit gesehen. Hierbei werden die Bedürfnisse und Wünsche der Person, bei der der Eingriff durchgeführt wird, komplett ignoriert und ihr Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper und ihr Leben aberkannt. Die betroffenen Personen, die in solchen Situationen oft einer starken emotionalen Belastung ausgesetzt sind, werden durch eine derartige anti-emanzipatorische Propaganda auch noch von außen psychisch unter enormen Druck gesetzt.

Das reaktionäre Weltbild der Abtreibungsgegner_innen zeigt sich nicht ausschließlich in ihrem sexistischen Bild von Frauen*, bei dem solche lediglich als Brutkästen und Kinderbeauftragte fungieren und so über ihre potenzielle Fähigkeit Kinder zu gebären definiert werden, sondern auch in ihrer heteronormativen Vorstellung von Beziehung und Familie. In ihren Augen wird lediglich die kleinbürgerliche, heterosexuelle Familienkonstellation als richtig anerkannt, worin sich Homosexuellenfeindlichkeit und die Abwertung sämtlicher nicht-„traditioneller“ Begehrens- und Lebensformen äußert, ganz zu schweigen davon, dass es für sie nur cis-Männer* und cis-Frauen* gibt – nichts zwischen und außerhalb einer binären Geschlechterordnung.

Wie EuroProLife in seinem Aufruf schon ganz richtig erkannt hat, soll auch dieses Jahr kein „friedliches Demonstrieren für „eine Kultur des Lebens und der Liebe““ möglich sein.
„Wir müssen auch in diesem Jahr wieder mit Störaktionen durch Linksextremisten rechnen.“ Das sollten sie in der Tat, denn wir akzeptieren keine Stimmungsmache gegen ein schönes, befreites Leben in jeglicher Form. Wir fordern ein uneingeschränktes Selbstbestimmungsrecht, was natürlich auch die Abschaffung des Paragraphen 218 StgB bedeutet!

Als ob uns Bagida als „pro-abendländische“ Bewegung nicht genügend nerven würde, schließen sich die christlichen Fundamentalist_innen ihrem Ruf nach dem „Schutz des Abendlandes mit seinen christlichen Werten“ an. Es ist immer und zu jeder Zeit notwendig, sich reaktionären Bewegungen, wie diesen, entgegenzustellen – egal, ob „Pro-Abendland“ oder „Pro-Life“!

Lasst uns ihre „Gebet[e] für einen geschützten Verlauf der Veranstaltung“ mit einem entschlossenen und lauten Protest beantworten!

Raise your voice – your body, your choice!

Gegen den 1000-Kreuze-Marsch!

Treffpunkt: 14:30 Uhr am Sendlinger Tor

Sa. 14.02. Queerkafe Party Party Party!

Das queerkafe schmeißt eine party – diesmal wird’s bunt. Für jede*n wird hier was dabei sein, genoss*innen, riot grrrls, raubtier-feminst*innen, tom boys, queers – hier ist jede*r gern gesehen!
Ein vielfältiges programm in zwei räumen erwartet euch:

SARAH SU (Hip-Hop // München) https://soundcloud.com/sumunich

MICHAEL LOBESAN (Electro/Pop/Ambient/Melancholy // Regensburg) https://soundcloud.com/michaellobesan

GREENESTEEM (Minimal/Techno/Goa/lassen wir uns überraschen // München) https://soundcloud.com/greenesteem (Man hört Gerüchte über Hi-Tech?)

SUBOREAL & DYCIDE (DnB // München)
https://soundcloud.com/dycide
https://soundcloud.com/suborealdnb

GAY WITCHES FOR ABORTION (electro_pop_punk_spaß // München)

offen ab: 20 uhr
start der konzerte: 21.30 uhr
einlass: vor 22 uhr 3-5€ danach 4-5€

Do, 24.04. Queerkafe: (Re-)Claiming Camp: Pop. Glitzer. Politik.

Das Que­er­ka­fe im April steht unter dem glitz­ri­gen Stern von Camp als Teil ra­di­ka­ler, quee­rer (Sub-)Kul­tu­ren. Im Vor­trag wird ver­sucht, sich den Fra­gen „Was ist die­ses Camp ei­gent­lich?“, „Aber ist das nicht doch blo­ßer Kitsch?“, „Warum ist Oscar Wilde so wich­tig?“, „Was ist fe­mi­nis­ti­scher Camp?“ und „Was ma­chen wir jetzt damit? Ist Camp als Prak­tik für eine eman­zi­pa­to­ri­sche quee­re Po­li­tik in der heu­ti­gen Zeit brauch­bar?“ zu nä­hern. Dabei be­gin­nen wir mit einem Aus­flug in die Bar­kul­tu­ren zu Be­ginn des zwan­zigs­ten Jahr­hun­derts und schau­en uns dann quee­re Le­bens­wel­ten und Po­pu­lär­kul­tur bis in die Ge­gen­wart an. Der Vor­trag wird zur Ver­an­schau­li­chung durch reich­lich Bild- und Vi­deo­ma­te­ri­al er­gänzt.

Do. 28.11. Queerkafe: Anarchafeminismus in Russland

Ge­müt­li­ches Que­er­ka­fe mit vega­nem Essen, güns­ti­gen Ge­trän­ken und guter Musik.

ab 20 Uhr

Programm:

Flyerbild zur Veranstaltung Anarchafeminismus in Russland

Flyertext zur Veranstaltung Anarchafeminismus in Russland