Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Fr. 24.05. Babsi Tollwut + Ostberlin Androgyn + PC Toys

Babsi Tollwut (Feminist Rap, Berlin)
Rap versus gesellschaftliche Machtverhältnisse und Normierungen.

Ostberlin Androgyn (Hiphop, Berlin)
Androgyne Trap Clique aus Hohenschönhausen. Die Knusperflocken des Rap.


PC Toys
(Hiphop, Strausberg)
Strange outta Strausberg: Noise for the toys aus der Berliner Vorstadt.

Außerdem habt ihr nochmal die Gelegenheit das No More Patience Zine abzugreifen.

Offen ab 20 Uhr

Mi. 22.05. Fluoride + Aureole Of Ash

Am Mittwoch präsentiert John Smith Booking:

Fluoride (Powerviolence, Philadelphia)
Philly Vegan Grind.

Aureole of Ash (Powerviolence, Münster)
Grindcore und Powerviolence aus Münster.

Offen ab 20 Uhr, Essen gibt’s auch.

Fr. 17.05. Feminist Zine Workshop

Feminist zine workshop celebrating fanzines and DIY publishing, the powerful and positive impact we can have on each other and the community around us. This workshop is a place for collective creativity and empowering art. And even more importantly, it is a place for those who have been historically left out of creative spaces.

8 pm

+ A new feminist zine is celebrating release at Raum 2!

Do. 16.05.: Chinas Social Credit Systeme, Nudging & Scoring

Internationale Überwachung und Kontrolle im Zeitalter der Digitalisierung

Durch unsere Nutzung des Internets, mobiler Endgeräte wie sogenannter Smartphones und bargeldlosem Bezahlen hinterlassen wir ständig Datenspuren. Die zunehmende Kameraüberwachung des öffentlichen Raums liefert vom analogen Leben Daten in Form von Bildern. Selbst Privaträume werden mit dem Argument der Bequemlichkeit mit Mikrophonen und Kameras gespickt. All diese Daten können neben staatlichen auch von privaten Akteuren gesammelt und ausgewertet werden. Daraus können sogenannte »Scores« oder Punktestände als Bewertungsmaßstäbe für Einzelne gebildet werden, ohne dass die Betroffenen davon wissen.

In China erfolgt die Punktvergabe nun öffentlich durch die Einrichtung von Digitalen Gesellschaftlichen Bewertungssystemen (Englisch: »Social Credit Scores«). Was sind die Hintergründe des Einrichtens solcher Systeme und welche Daten können schon heute hier über uns gesammelt werden? Welche Konsequenzen ergeben sich heute für die Privatsphäre, welche als existentiell für die Menschenrechte angesehen wird?

In ihrem Vortrag führt Katika Kühnreich am Beispiel Chinas durch heute schon existente Möglichkeiten der Datensammlung und -auswertung, um dann auf die Situation in unserem eigenen Leben einzugehen. So soll auch die Frage erörtert werden, was vom Konzept der Privatsphäre im Zeitalter der Digitalisierung übrigbleiben kann und welche Möglichkeiten es noch zum Schutz unserer Daten gibt.

Katika Kühnreich ist Politikwissenschaftlerin und Sinologin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung und der Umgang mit gesellschaftlichem Dissens. Sie arbeitet seit längerem zu den chinesischen „Social Credit Programmen“.

Offen ab 20 Uhr

Mi. 15.05. Mobina Galore + Rauchen & Vortrag von Jutta Ditfurth

Am Mittwoch gibt es volles Programm:

Mittwochskafe und Black Cloud präsentieren:

Mobina Galore (Punkpop, Winnipeg)
Das Punkduo aus Winnipeg liefert hymnische Punkrock-Songs mit Hardcore-Kante.

Raucнen (Feminist HC-Punk, Hamburg)
Feministischer Hardcorepunk aus Hamburg.

Davor: Antifa-Café presents:

Jutta Ditfurth: „Capitalism kills Climate – Für ein Ende der Ausbeutung von Menschen und Natur“

Seit den 1980er Jahren kämpft Jutta Ditfurth gegen Ökofaschismus und gegen die Vereinnahmung der ökologischen Frage durch Nazis. Das wird soeben brennend aktuell, wenn bis in die bürgerliche Mitte hinein mit rassistischen Begriffen wie »Überbevölkerung« gegen die vermeintlich »zu vielen« gehetzt wird. Ditfurth folgt Marx, wenn sie sagt, dass die menschliche Arbeitskraft und die Naturressourcen die beiden einzigen »Springquellen« des Reichstums sind und dass beide, Mensch und Natur, durch den Kapitalismus vernichtet werden. Sie findet es auffallend, dass zwar über einen Klimawandel gesprochen wird, die Klimakatastrophe aber nicht begriffen wird. Entsprechend lausig sind die vorgeschlagenen Maßnahmen. Sie wird erzählen und diskutieren, dass und warum die Zerstörung der ökologischen Grundlagen menschlichen Lebens auf der Erde ein direktes Resultat des Kapitalismus sind und dass die Verhältnisse für alle Menschen nur lebenswert sein können, wenn es diesem an den Kragen geht. Was tun?

Offen ab 19 Uhr, Vortrag beginnt um 19:30, das Konzert findet im Anschluss, also um 21:30 statt.

Fr. 10.05. Löwenfans gegen Rechts Soul-Nighter

„Hier ist unser sechster Soul-und Reggae-Allnighter zugunsten von antirassistischen (Fußball)projekten.

Von den Plattentellern gibts auch dieses Mal Northern Soul, 60s Soul, Modern Soul, Reggae, Ska und Rocksteady mit den DJs Daniel Borghetti, SPU Jesse James, Leo Ernst, Doo Wop Chris, Stephan Kinkal, Dammerl und Doc Martin

An der Bar bekommt ihr wie üblich eine gesunde Mischung aus Bier, Weißweinschorle und Borghetti zu günstigen Preisen.
Zu früher Stunde wird es außerdem auch etwas zu Essen geben. It´s gonna be Vegan Casino!

Der Eintritt ist wie üblich gegen Spende.“

Do. 09.05. Umrisse der Weltcommune

Vortrag und Diskussion mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft

Gegenwärtig sind reaktionäre und autoritäre Kräfte nicht nur weltweit im Aufwind begriffen, Nationalkonservative, Faschisten und Islamisten scheinen auch das Feld des Utopischen fest im Griff zu haben. Während die Vorstellung von einer besseren Welt lange Zeit als zentrale Stärke der Linken galt, begnügen sich emanzipatorische Kräfte heute zumeist damit, Defensivpositionen einzunehmen, breite Bündnisse auszurufen und an sozialdemokratischen Minimalstandards festzuhalten. Doch besteht die richtige Antwort auf die rechte Gefahr wirklich darin, dass radikale Linke sich mit dem liberalen Bürgertum in eine Gemeinschaft des Reformismus retten?

Nein, vielmehr sind gerade jetzt radikale Gegenentwürfe zum Bestehenden an der Zeit. Die Revolten und Aufbrüche der letzten Jahrzehnte blieben in dieser Hinsicht ziemlich blass und kapitulierten davor, den Übergang zu einer wirklich nachkapitalistischen Gesellschaft zu wagen. Dabei spricht einiges dafür, dass die alte Bestimmung des Kommunismus als einer Gesellschaft, in der jede nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen leben und tätig werden kann, brandaktuell ist. Was die Aufhebung des jetzigen Zustands konkret heißt und wie die Welt von morgen aussehen könnte, haben wir in der neuen Ausgabe von Kosmoprolet zu umreißen versucht. Einige der zentralen Fragen, auf die die Kommunarden und Kommunardinnen in den kommenden Aufständen stoßen werden, wollen wir zur Debatte stellen.

Den Text „Umrisse der Weltcommune“ der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft findet ihr auf der Seite des Kosmoprolet.

Für kühle Getränke und etwas zu Essen ist gesorgt.

Offen ab 20:00 Uhr, Beginn 21:00 Uhr.

Fr. 03.05. Arterials + Beginnings + Eaten By Snakes + Novichoks

Arterials (Punk, Hamburg)
Bei Arterials vermengen einige bekannte Gesichter Punk mit hymnischen Singalongs und rasantem 90s-Indie. Die Band aus Hamburg war vor ziemlich genau einem Jahr schonmal hier und wurde für gut befunden!

Beginnings (Punk, Berlin)
Beginnings wurden ins Leben gerufen weil Ville Rönkkö von Wasted Lust hatte was im Stile seiner Lieblingsbands wie Hüsker Dü, The Replacements und Jawbreaker zu machen.

Eaten By Snakes (Garagepop, Bielefeld)
Eaten By Snakes ist ein Garage-Punk-Synth-Pop-Duo aus Bielefeld, das mit mehreren analogen Synthies einen vielseitigen Sound kreiert.

Novichoks (Punkrock, München)
Mit Novichoks ist eine neue Band aus München dabei, Punkrock mit Orgel. Seid gespannt.

Offen ist ab 20 Uhr

Do. 02.05. Antifa-Café

Marokko-Spanien: Die vergessene Grenze?

Das letzte Jahr hat ein weiteres Mal gezeigt, wie die EU den Schutz ihrer Grenzen über den Schutz der Menschen und ihrer Rechte stellt. Diktatoren werden zu Verbündeten, Seenotrettung wird kriminalisiert und die Grenzen selbst immer weiter ausgelagert. Während die EU somit das vermeintliche Ende ihrer Flüchtlingskrise feiert, sind Millionen Menschen weiterhin dazu gezwungen vor den Toren Europas ihre Würde, ihre Freiheit und – viel zu oft – ihr Leben zu opfern. Berichte über die Missstände und Repressionen entlang der Balkanroute, Libyen und der zentralen Mittelmeerroute dominieren die Medien. Doch obwohl die spanisch-marokkanische Grenze Hauptmigrationsroute im vergangenen Jahr war, ist diese medial vollkommen aus dem Fokus geraten.
Jedoch ist vor allem die Doppelrolle Marokkos als Leitfigur der Afrikanischen Union und enger Verbündeter der EU in Fragen Migration von großer Bedeutung. Erst im vergangenen Dezember präsentierte sich das Königreich als zukunftsweisendes Land und lud die internationale Gemeinschaft zur Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes nach Marrakesch.
Gleichzeitig ist die Situation migrierender Menschen in Marokko nach wie vor katastrophal und nicht länger hinnehmbar. Es gibt regelmäßige außerrechtliche Massenverschleppungen, Hausdurchsuchungen, Plünderungen und willkürliche Inhaftierungen durch den rassistischen und repressiven Staat. Bei dem Versuch dieser Gewalt zu entkommen und nach Europa zu gelangen, verschwanden, also starben, allein im letzten Jahr mindestens 800 Menschen. Durch die Externalisierung der Außengrenzen unterstützt und finanziert die EU mit ca. 148 Millionen € jährlich weiter das Morden im Mittelmeer.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuelle Situation an der marokkanisch-spanischen Grenze und spricht über Möglichkeiten und Schwierigkeiten aktivistischer Strukturen, explizit in der Grenzstadt Tanger.

Wie immer gibt es außerdem Antifa-News, Essen und Musik

Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr

Mi. 01.05. „Arbeiterlieder revisited“ mit Marc Villon & Harry Gump + Punčke

Wir haben da was für Euch! Kommt ins Marat am Ersten Mai, hier ist es unkompliziert, es gibt garantiert wurstfreies Essen und Getränke und nebenbei auch noch tolles Programm. Punčke aus Kroatien spielen einen Mix aus Stoner Rock, mit Indieeinfluss und einer gewissen Punkigkeit. Letztes Jahr haben die drei schon ein super Konzert auf Stattpark Olga gespielt und wir freuen uns sie wieder spielen zu sehen. Umrahmt wird der Abend durch die Show „Arbeiterlieder revisited“: Marc Villon & Harry Gump singen proletarische Songs um dem Charakter dieses Kampftages alle Ehre zu machen. Mitsingen ist durchaus erwünscht.

Offen ab 20 Uhr